Motorsport

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Gelungener Auftakt: Renault Clio R3T-Duo Carsten Mohe/Alexander Hirsch startet mit Klassensieg in die Saison

Gelungener Auftakt: Renault Clio R3T-Duo Carsten Mohe/Alexander Hirsch startet mit Klassensieg in die SaisonBei der Saarland-Pfalz-Rallye, erster von acht Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), beeindruckten Carsten Mohe und Beifahrer Alexander Hirsch mit einer souveränen Vorstellung. In seinem rund 225 PS starken Renault Clio R3T behauptete sich der schnelle Sachse gegen internationale Konkurrenz. Trotz zwischenzeitlicher technischer Probleme sicherte sich Mohe den Sieg in der Division 4 sowie Platz zwei in der Wertung der zweiradgetriebenen Fahrzeuge.

„Ein tolles Ergebnis und ein gelungener Saisonauftakt“, freut sich der Crottendorfer. „Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Titelgewinn in der 2WD-Wertung. Daher haben wir uns für eine taktisch clevere Fahrweise entschieden und sind im direkten Zweikampf mit den zahlreichen internationalen Gaststartern nicht ans absolute Limit gegangen. Manchmal muss man sein eigenes Ego eben zurückschrauben,“ erklärt der Rallye-Routinier.

Dennoch brillierte der 44-Jährige mit Top-Zeiten und zeigt sich mit dem Sieg in der Division 4 sowie Platz zwei in der 2WD-Wertung vollauf zufrieden – zumal er im Laufe der Veranstaltung mit einigen Problemen zu kämpfen hatte: „Am Freitag sind wir auf dem Zuschauerrundkurs in St. Wendel auf ein langsameres Fahrzeug aufgelaufen und verloren dabei wertvolle Zeit. Hinzu kommt: Während der Samstagsetappe hat insbesondere in schnellen Kurven immer wieder die Servolenkung unseres Clio ausgesetzt. Dadurch fehlte mir natürlich das nötige Vertrauen und wir haben etwas Tempo herausgenommen, um nichts zur riskieren und möglichst viele Meisterschaftspunkte mit nach Hause zu nehmen.“

Nach dem starken Saisonstart führt Carsten Mohe die Gesamtwertung in der Division 4 an und genießt mit Platz zwei in der Klasse der zweiradgetriebenen Fahrzeuge auch im Kampf um den 2WD-Titel eine gute Ausgangsposition. „Die Deutsche Rallye-Meisterschaft ist in diesem Jahr enorm spannend und bietet dank des hochklassigen Teilnehmerfeldes Motorsport auf höchstem Niveau. Die Organisatoren der Saarland-Pfalz-Rallye haben wie immer einen klasse Job gemacht. Jetzt können wir es kaum erwarten, Anfang April bei der Hessen-Rallye Vogelsberg wieder ins Lenkrad zu greifen“, betont Mohe.

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Renault Sport Formel 1-Team nimmt die Top Fünf ins Visier

  Renault Sport Formel 1-Team nimmt die Top Fünf ins VisierMit dem neu entwickelten Boliden R.S.17 geht das Renault Sport Formel 1-Team 2017 in der Königsklasse an den Start. Erklärtes Ziel des Werksteams ist Platz fünf in der Konstrukteursweltmeisterschaft. Anders als im Vorjahr entstand das Auto vom ersten Entwurf an komplett unter Renault Regie und ist damit das erste echte Renault Formel 1-Fahrzeug in der Hybrid-Ära. Neben dem deutschen Neuzugang und 115-fachen Grand-Prix-Teilnehmer Nico Hülkenberg steigt der Brite Jolyon Palmer ins Cockpit des R.S.17. Das Auftaktrennen startet am 26. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne.

„2017 ist die erste Saison, in der wir vom Start an als ein Team arbeiten”, erklärt Cyril Abiteboul, Managing Director von Renault Sport Racing. „Vergangenes Jahr hatten wir ein Fahrzeug, das sehr schnell fertiggestellt werden musste. Dieses Jahr konnten wir unser Auto in enger Abstimmung zwischen dem Motorenzentrum Viry-Châtillon und der Chassisfertigung in Enstone entwickeln. Deshalb erwarten wir in der kommenden Saison große Fortschritte”, so Abiteboul weiter.

„Wenn wir Platz fünf in der Konstrukteurswertung erreichen wollen, müssen wir regelmäßig in die Punkteränge fahren – das ist eine Herausforderung”, sagt Abiteboul. Mit Nico Hülkenberg stößt ein erfahrener und talentierter Pilot von Force India zum Renault Sport Formel 1-Team. Zweiter Mann im Renault Cockpit ist Jolyon Palmer, der eine gute Premierensaison in der Königsklasse gezeigt hat. „Beide Fahrer sollten sich gut ergänzen, und das Team wird davon profitieren”, so Abiteboul.

Neue Aerodynamikregeln für schnellere Rundenzeiten

Die Saison 2017 ist geprägt von grundlegenden Reglementänderungen, die die Formel 1 deutlich schneller machen sollen. So steigt die Breite der Autos von 1,80 Meter auf 2,0 Meter. Gleichzeitig werden Front- und Heckflügel größer. Der Frontflügel misst künftig 1,80 Meter statt 1,65 Meter in der Breite. Außerdem ragt die Spitze 20 Zentimeter über das vordere Ende der Endplatten hinaus. Daraus resultiert eine aggressive Pfeilform. Die Breite des Heckflügels wächst um 15 Zentimeter auf 95 Zentimeter. Der Flügel selbst sitzt 15 Zentimeter tiefer als bisher, die Endplatten werden in einem Winkel von 30 Grad angestellt. Auch ein zweites Heckflügelelement ist wieder erlaubt. Diese Maßnahmen sollen den Anpressdruck steigern und damit die Kurvengeschwindigkeiten erhöhen. Die Rundenzeiten werden hierdurch um voraussichtlich bis zu fünf Sekunden sinken, obwohl durch den erhöhten Luftwiderstand gleichzeitig der Topspeed auf Geraden zurückgeht.

Auch neue Luftleitflächen und ein Diffusor, der bereits 17,5 Zentimeter vor der Hinterachse beginnt und stärker ansteigt als bislang, steigern die Kurvenperformance der Formel 1-Boliden.

Breitere Reifen, mehr Entwicklungsfreiheit

Die Reifen werden ebenfalls um 25 Prozent breiter und erinnern optisch an die 1970er- und 1980er-Jahre. Durch das größere Format legt das Gewicht der Reifen und damit das Mindestgewicht der Fahrzeuge ebenfalls um 20 Kilogramm auf 722 Kilogramm zu. Wegen des höheren Luftwiderstands und der Gewichtszunahme steigt der Kraftstoffbedarf der Boliden. Deshalb dürfen die Fahrzeuge pro Rennen 105 Kilogramm Sprit statt wie bisher 100 Kilogramm mit sich führen. Weiterer wichtiger Aspekt: Auf Antriebsseite entfällt das sogenannte Token-System, das die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung einschränkte. Die Hersteller werden damit deutlich freier bei der Konzeption ihrer Antriebseinheiten.

„Die Änderungen sind so fundamental, dass sie in vielerlei Hinsicht einer Revolution gleichen”, sagt Bob Bell, Chief Technical Officer des Renault Sport Formel 1-Teams. Er ist zuversichtlich, was die Perspektiven der Renault Equipe für die kommende Saison betrifft: „Unsere Messungen zeigen, dass wir große Fortschritte gemacht haben”, so Bell.

Komplett neues Fahrzeug

Vom Vorgänger R.S.16, der auf den Formel 1-Rennwagen E22 und E23 des Ende Dezember 2015 übernommenen Lotus F1 Teams basierte, sind laut Bell keinerlei Komponenten geblieben. „Die Arbeit begann mit einem weißen Blatt Papier. Alles ist neu: Karosserie, Aufhängung, innere Teile”, so der Technikchef des Renault Teams. Auch das Kernstück des Autos, das Monocoque, unterscheidet sich signifikant vom Vorgänger, um eine ideale Integration der Antriebseinheit und der Kühlsysteme zu realisieren. Hierfür arbeiteten die Abteilungen in Viry-Châtillon und Enstone eng zusammen, was beim Auto des Vorjahres nicht möglich war, wie Rémi Taffin, Engine Technical Director des Renault Sport Formel 1-Teams bestätigt: „Antrieb und Chassis passen jetzt zusammen und bilden kein Puzzle mehr wie beim R.S.16. Der R.S.17 ist viel homogener konstruiert.”

Die Antriebseinheit: leichter und stärker

Neben der Integration galt das besondere Augenmerk des Power-Unit-Teams der Gewichtsreduzierung der Antriebskomponenten sowie dem Gewinn zusätzlicher PS. Hierzu Taffin: „Letztes Jahr wollten wir den Abstand zur stärksten Power Unit im Feld dadurch halbieren, indem wir die zuverlässigste Antriebseinheit hatten. Wir sind überzeugt, dass uns das gelungen ist. 2017 wollen wir die verbliebene Lücke schließen.”

Neue Herausforderung für Energierückgewinnung

Das neue Aerodynamikreglement hat auch Auswirkungen auf die Energierückgewinnung. Mehr Downforce bedeutet höheren Luftwiderstand und damit längere Volllastphasen und einen höheren Energieverbrauch durch stärkeren Elektro-Boost auf den Geraden. Da der Topspeed zurückgeht, gleichzeitig aber die Kurvengeschwindigkeiten zunehmen, werden die Bremszonen kürzer, wodurch auch weniger Zeit zur Verfügung steht, neue Energie ins System einzuspeisen. „Wir begegnen dieser Entwicklung durch eine geänderte Balance zwischen den beiden Rückgewinnungssystemen”, erklärt Taffin. Hintergrund: Zusätzlich zur MGU-K (Motor Generator Unit - Kinetic), die die kinetische Energie, die beim Bremsen in Form von Reibungswärme entsteht, in elektrische Energie umwandelt, verfügen die Formel 1-Boliden über die MGU-H (Motor Generator Unit - Heat). Ihre Aufgabe besteht darin, aus der Abwärme der Auspuffgase elektrische Energie zu gewinnen.

Wie in der vergangenen Saison kommt im V6-Turbo des R.S.17 zur Steigerung der Effizienz außerdem die innovative Vorkammerzündung zum Einsatz. Sie erlaubt es den Ingenieuren, ein noch magereres Luft-Kraftstoffgemisch einzusetzen, ohne Leistungsverluste in Kauf zu nehmen.

Mit neuen Partnern in die Saison

BP und Castrol werden 2017 mit den Marken BP Ultimate und Castrol EDGE als offizielle Partner des Renault Sport Formel 1-Teams in Erscheinung treten. Letztmals arbeitete Renault mit den beiden Mineralölunternehmen während der Saison 1997 in der Königsklasse des Motorsports zusammen. Damals gewann Williams-Renault sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel.

 

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Junger Saarländer setzt sich in German R1 Trophy gegen Swift Armada durch und holt den Titel!

Junger Saarländer setzt sich in German R1 Trophy gegen Swift Armada durch und holt den Titel!Nach langen überlegen fasste Alexander Kazmierzak den Entschluss wieder aktiv im Rallyesport Fuß zu fassen. Die German R1 Trophy bot für das Budget die sinnvollste Möglichkeit. Der Twingo R1 war dafür das perfekte Einsteigerfahrzeug dar, da er auf internationaler Basis schon durch sein agiles Fahrverhalten geglänzt hat.

Mit Michael Vogel an seiner Seite wartete ein erfahrener Copilot der über Jahrzehntelange Motorsporterfahrung verfügte.

Im Herbst 2015 entschlossen Sie sich den Twingo von Erik Sindermann als zukünftiges Einsatzfahrzeug zu kaufen. Schließlich konnten damit 2013 und 2014 die Vizemeistertitel der Twingo R1 Trophy eingefahren werden. So ging es in diesem Jahr noch zu zwei Testveranstaltungen welche jeweils schon mit einem Klassensieg endeten.

Über die gesamte Saison hinweg bestach das Team durch seine spektakuläre Fahrweise. Bei der Ostalbrallye, welche die schwierigsten Bedingungen bot, konnte ein deutlicher Klassensieg eingefahren werden. Als emotionalste Rallye der gesamten Trophy muss die Erzgebirgsrallye hervorgehoben werden da die dortige Zuschauerkulisse schon fast die einer WM glich, des weiteren konnten Sie dort den Speed der einheimischen Fahrer mitgehen.

 

Schlussendlich viel bei der Main-Kinzig-Rallye dann vorzeitig  die Titelentscheidung zu Gunsten des sympatischen Piesbachers aus.

Als Belohnung für den Trophysieg starten die beiden im Oktober bei der Rallye Antibes in Südfrankreich, wo Sie die Saarländischen Flaggen hochhalten wollen.

Mit der Saarlandrallye und der Kohle und Stahl Rallye stehen auch noch zwei Läufe in der Saarländischen Rallyemeisterschaft auf dem Plan, wo Alexander als bester Fronttriebler zurzeit auf dem vierten Gesamtrang liegt.

Diese Saison war ein guter Anfang und ein Beweis dafür dass 2017 höhere Ziele erreicht werden können.

Um das Ganze zu stemmen muss ein Buget aufgebaut werden, wofür Wir Alex die Daumen drücken.

 

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Nico Hülkenberg startet ab 2017 für das Renault Sport Formel 1-Team

 

Nico Hülkenberg startet ab 2017 für das Renault Sport Formel 1-TeamDas Renault Sport Formel 1-Team verpflichtet Nico Hülkenberg. Der 29-jährige wird ab 2017 für mehrere Jahre für das Renault Werksteam in der Königsklasse des Motorsports starten. Hülkenberg blickt auf insgesamt 111 Grand-Prix-Starts seit seinem Formel 1-Debüt 2010 zurück. Auf seinem Konto stehen eine Pole Position gleich in seiner ersten Formel 1-Saison, der Sieg in der GP2-Serie im ersten Anlauf sowie ein Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans, ebenfalls bei seinem ersten Start. Aktuell fährt Hülkenberg für das Team Force India. Zuvor saß er in der Formel 1 für Williams und Sauber im Cockpit.

„2017 wird die zweite Saison seit der Rückkehr der Renault Gruppe mit einem Werksteam in der Formel 1 und markiert den nächsten Schritt auf unserem Weg. In der laufenden Saison legten wir den Grundstein für zukünftige Erfolge. Für die nächste Etappe brauchen wir einen erfahrenen Fahrer, der noch immer hungrig ist auf Podiumsplätze”, kommentierte Jérôme Stoll, Vorsitzender von Renault Sport Racing, die Verpflichtung des Deutschen. „Nico Hülkenberg erfüllt diese Rolle perfekt und ist eine ausgezeichnete Bereicherung für unser Team. Er ist ein hochtalentierter, leidenschaftlicher und motivierter Fahrer. Nico wird uns 2017 und danach in die Lage versetzen, unsere harte Arbeit in bessere Ergebnisse auf der Strecke umzusetzen. Wir freuen uns darauf, ihn 2017 in unserem neuen Auto zu sehen”, so Stoll.

Nico Hülkenberg erklärte: „Ich bin sehr glücklich, 2017 dem Renault Sport Formel 1-Team beizutreten. Renault gehörte immer zu den Großen im Motorsport und sorgte für unglaubliche Momente: In seiner Zeit mit Renault machte Michael Schumacher aus Deutschland nicht nur eine Formel 1-Nation, er entzündete auch meine Begeisterung für den Rennsport. Als Teil der Renault Familie will ich an der Entwicklung des Autos beitragen und neue Erfolgsgeschichten schreiben”, sagte Hülkenberg. „Es war immer mein Traum, für ein Werksteam zu arbeiten. Die neuen Formel 1-Regeln stellen für unser Team eine gute Chance dar. In den kommenden Jahren wird Renault die Rolle des Herausforderers spielen, was zu 100 Prozent zu meiner Herangehensweise an den Rennsport passt”, so Hülkenberg weiter.

 

 

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Clio Cup Central Europe auch 2017 beim ADAC GT Masters

Clio Cup Central Europe auch 2017 beim ADAC GT MastersDer Renault Clio Cup Central Europe bleibt 2017 in seinen Grundzügen unverändert. Das gaben die Organisatoren beim Saisonfinale am vergangenen Wochenende in Hockenheim bekannt. Der traditionsbehaftete Markenpokal geht auch im kommenden Jahr im Rahmen des ADAC GT Masters an den Start. Die Rennen werden weiterhin im Live Stream übertragen. Zu dem unveränderten Grundpaket kommen Änderungen im Detail.

Die meisten der sieben Rennwochenenden mit jeweils zwei Läufen werden auch 2017 im Verbund mit dem ADAC GT Masters ausgetragen. Die Strecken bleiben größtenteils identisch mit den Kursen aus der Saison 2016. Ralph Weishaupt, der Leiter von Renault Motorsport Deutschland, sagt: „Beim ADAC GT Masters startet der Clio Cup Central Europe vor einer guten Kulisse für die Zuschauer, Fahrer und Teams. Noch dazu werden hier alle Rennen live und weltweit im Live Stream übertragen. Deswegen freuen wir uns, weiter Teil des Pakets zu sein.“

WEITERE HOCHKARÄTIGE VERANSTALTUNGEN GEPLANT

Der Auftritt beim Czech Truck Prix in Most zählt seit Jahren zu den beliebten Terminen und soll auch 2017 wieder stattfinden. Außerdem denkt Ralph Weishaupt über einen Start beim Gamma Racing Day im niederländischen Assen nach: „Ähnlich wie in Most sind auch hier die Tribünen komplett voll. Es ist eine sehr sehenswerte Veranstaltung mit völlig unterschiedlichen Fahrzeug-Klassen.“ Bis zur Essen Motor Show soll der exakte Terminkalender vorgestellt werden.

MICHELIN ZURÜCK ALS REIFENLIEFERANT

Die Renault Motorsport Zentrale in Frankreich hat Michelin als Reifenpartner für alle nationalen Clio Cups für die kommenden vier Jahre unter Vertrag genommen. Ralph Weishaupt dazu: „Wir haben mit Michelin schon bis 2011 erfolgreich zusammengearbeitet. Ich möchte mich bei unseren Partnern von Dunlop für die tollen fünf vergangenen Jahre bedanken.“

Eine weitere Änderung ergibt sich beim Reifenkontingent. Pro Wochenende dürfen weiter acht Reifen verwendet werden. Aus Kostengründen dürfen nächstes Jahr nur noch vier Reifen neu sein. Bisher waren es sechs.

ROOKIE-WERTUNG STATT JUNIOR-WERTUNG

Neben der Gesamtwertung gibt es auch 2017 eine Teamwertung und eine Gentlemen-Wertung für die Piloten ab 40 Jahren. Die Junior-Wertung wird durch die Rookie-Wertung ersetzt. Startberechtigt sind weiterhin die Fahrer unter 21 Jahren. Stichtag hierfür ist der 01. April 2017. Die Piloten müssen allerdings ihre erste Saison im Clio Cup Central Europe fahren und dürfen noch nicht mehr als drei Rennen absolviert haben. Serienkoordinatorin Vera Herrmann meint dazu: „Es zieht immer wieder Umsteiger aus dem Kartsport in den Clio Cup Central Europe. Durch die neue Regelung stehen sie deutlicher im Fokus.“ Ebenfalls förderlich für Einsteiger ist die Aufhebung der Testbeschränkungen.

STARTAUFSTELLUNG FÜR RENNEN ZWEI WIRD ANGEPASST

Weiterhin gibt es ein halbstündiges Zeittraining. Das Resultat ergibt die Startaufstellung für Rennen eins. Für die Startreihenfolge von Rennen zwei wurden bisher die zweitschnellsten Runden herangezogen. 2017 bildet sich auch die Startaufstellung von Lauf zwei aus den schnellsten Qualifikations-Zeiten, allerdings mit den schnellsten sechs Piloten in umgekehrter Reihenfolge.

ADAC TCR GERMANY ALS NÄCHSTE STUFE

Genau wie der Clio Cup Central Europe, startet auch die ADAC TCR Germany hauptsächlich beim ADAC GT Masters. Vera Herrmann sagt: „Einige Fahrer aus dem diesjährigen Clio Cup Feld planen im nächsten Jahr den Aufstieg in die TCR. Pascal Eberle, der 2015 bei uns Meister war, war ja dieses Jahr schon dabei. Ich denke, in puncto Fahrzeug und Kosten ist der Clio Cup Central Europe ein guter Unterbau für die TCR. Es wäre schön, wenn hier eine Karriereleiter im deutschen Tourenwagen-Sport entsteht.“

 

 

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