Motorsport

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Renault Sport Formel 1 Team ohne Glück in Hockenheim

  Renault Sport Formel 1 Team ohne Glück in HockenheimDas Renault Sport Formel 1 Team hat einen schwierigen Grand Prix von Deutschland erlebt. Kevin Magnussen konnte sich zu Beginn des Rennens zunächst nach vorne kämpfen, bis sich die Dreistoppstrategie seiner Kontrahenten als überlegen herausstellte. Der Däne erreichte Platz 16. Sein Teamkollege Jolyon Palmer nahm das Rennen von Rang 14 auf und erwischte einen guten Start, musste aber bereits nach der ersten Runde die Reifen wechseln lassen. Der Brite landete auf Rang 19.

Magnussen war als 16. auf einem neuen Satz der superweichen Slicks gestartet, die er auch bei seinem ersten Boxenstopp in Runde elf aufziehen ließ. In Runde 32 wechselte er auf die mittelweichen Reifen von Pirelli.

Palmer nahm das Rennen ebenfalls auf einem neuen Satz der superweichen Pneus auf. Nach der ersten Runde erhielt er neue mittelweiche Slicks, in den Runden 25 und 45 folgten jeweils bereits gebrauchte Reifen der superweichen, rot markierten Mischung.

Kevin Magnussen (#20), Renault R.S.16-01. Startplatz: 16. Endplatzierung: 16.

„Wir haben uns vor dem Start auf eine Zweistoppstrategie festgelegt, denn alle Daten deuteten darauf hin, dass sie die beste Lösung ist. Im Rennen mussten wir lernen, dass sich dreifaches Reifenwechseln für unsere Kontrahenten besser auszahlte. Diese Lektion haben wir jetzt gelernt. Auf den mittelweichen Slicks waren wir zu langsam, die superweichen nutzten sich zu schnell ab.”

Jolyon Palmer (#30), Renault R.S.16-04. Startplatz: 14. Endplatzierung: 19.

„Nach einem guten Start war ich meines Erachtens schon Zehnter, beim Anbremsen von Kurve zwei blockierten aber die Vorderreifen massiv. Dabei haben sich Bremsplatten in die Lauffläche geschliffen und so starke Vibrationen erzeugt, dass ich fast nichts mehr sehen konnte. Beim Versuch, einen der McLaren hinter mir zu halten, habe ich in der Spitzkehre einen Williams touchiert und mir dabei den Frontflügel demoliert. Er wurde beim zweiten Boxenstopp getauscht. Danach konnte ich nicht mehr viel ausrichten.”

Fred Vasseur (Renndirektor Renault Sport Formel 1):

„Auch wenn wir heute nicht das gewünschte Ergebnis erzielt haben, so können wir doch auch Positives aus diesem Wochenende mitnehmen. Wir haben im Qualifying mit Jolyon Palmer das zweite Drittel erreicht und konnten im Rennen auf Augenhöhe mit den Haas und Toro Rosso kämpfen – das war in vorherigen Rennen noch nicht so. Unsere Fahrer haben heute hart gearbeitet. Nach einem starken Start ruinierte sich Jolyon aber seinen ersten Reifensatz beim Anbremsen, danach konnte er seine Performance aus dem Qualifying nicht mehr abrufen. Die Zweistoppstrategie von Kevin Magnussen hat sich nicht ausgezahlt, gerade im letzten Renndrittel waren unsere Gegner stärker unterwegs als erwartet.”

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Kaibach feiert ersten Sieg nach knappstem Ziel der Cup-Geschichte

Kaibach feiert ersten Sieg nach knappstem Ziel der Cup-Geschichte0,006 Sekunden entschieden den Siegeskampf im zweiten Lauf zum Renault Clio Cup Central Europe am Red Bull Ring, den Sandro Kaibach (Steibel Motorsport) und Andreas Stucki (Stucki Motorsport) rundenlang mit beispielhafter Fairness führten. Für beide ging es um ihren ersten Karrieresieg. Seite an Seite kreuzten beide Clio die Ziellinie, mit minimalem Vorteil für Sandro Kaibach. René Leutenegger (No Name Fighter) sorgte mit Rang drei für den ersten Podesterfolg des neuformierten Schweizer Teams. Simon Reicher (Certainty Racing Team) glänzte bei seinem Heimspiel mit Rang fünf. Tabellenführer Dino Calcum (Stucki Motorsport) wurde nach zwei Durchfahrtstrafen Elfter.
 
Von der Pole Position übernahm Dino Calcum zunächst die Führung. Bei seiner ersten Durchfahrtstrafe, ausgesprochen wegen einer inkorrekten Position in seiner Startbox, überschritt der Vortages-Sieger das Tempolimit in der Boxengasse und musste folglich ein zweites Mal durch selbige fahren. Die Meisterschaft führt Calcum dennoch weiter an.

FEHLER BRINGT KAIBACH IN DIE FÄNGE VON STUCKI

Nachdem Calcum von der Spitze verschwand, übernahm Sandro Kaibach die Führung mit reichlich Vorsprung. Dahinter rang Andreas Stucki seinen Schweizer Landsmann, Roland Schmid (Valente Motorsport), im Kampf um Platz zwei nieder.

Dann rutschte Kaibach in der Kurve von der Bahn, die am Vortag schon Dino Calcum zum Verhängnis wurde. Plötzlich lag Stucki direkt hinter dem Führenden. Als auch Roland Schmid begann aufzuschließen, zwangen Kühlungsprobleme bei über 30 Grad Außentemperatur Schmids Motor in die Knie.

So kämpften Kaibach und Stucki zu zweit um den Sieg. Der Schweizer ging kurzzeitig in Führung. Der Konter von Kaibach kam aber sofort. Kaibachs Defensive hielt bis zur letzten Kurve, aus der Stucki mehr Schwung mitnahm und für den knappsten Zieleinlauf der Geschichte im Renault Clio Cup Central Europe sorgte. Das bis dato engste Finale gewann Pascal Eberle 2014 auf dem Slovakia Ring. Dino Calcum unterlag damals um 0,014 Sekunden.

Nach vier bisherigen Podiumsplätzen gelang Sandro Kaibach nun der erste Sprung auf das höchste Podest. Dies geschah ausgerechnet auf der Strecke, auf der er im vergangenen Jahr seine Automobil-Rennkarriere begann und sein erstes Rennen im Clio Cup Central Europe fuhr.

NO NAME FIGHTER MIT BESTER TEAMLEISTUNG

René Leutenegger (No Name Fighter) kämpfte sich in der Anfangsphase auf Platz vier nach vorne. Durch den Ausfall von Roland Schmid rückte der Schweizer nach. Damit gelang Leutenegger, wie schon 2015, ein Podiumserfolg am Red Bull Ring. Es war das erste Podest für das Team No Name Fighter, das Leutenegger mit seinem Landsmann Daniel Nyffeler für diese Saison aufgebaut hat. Nyffeler kam auf Rang vier ins Ziel. Für die Teamwertung nahm No Name Fighter damit die höchste Punkteausbeute aller Mannschafen mit.

Weniger Glück hatte der Zweite aus Lauf eins, Tomáš Pekař (Carpek Service). Der Tscheche wurde von Kris Heidorn (Seyffahrt Motorsport) ins Kiesbett geschickt. Pekař wurde noch Achter. Heidorn musste aufgeben.

SIMON REICHER ZU HAUSE MIT BESTEM ERGEBNIS

Der einzige Lokalmatador im Feld, Simon Reicher (Certainty Racing Team), beendete sein blitzsauberes Heimrennen auf Platz fünf. Damit fuhr der 16-jährige Österreicher das bisher beste Ergebnis in seinem Premierenjahr ein, unter den Augen von geladenen Verwandten, Freunden und Unterstützern.
Mit Rang sechs setzte sich auch Gabriela Jílková (Carpek Service) in Szene. Die Tschechin realisierte das beste Ergebnis einer Frau in der Geschichte des Clio Cup Central Europe.

NÄCHSTER HALT VERBINDET RENNENFAHREN UND STRANDURLAUB

In vier Wochen,  vom 19. bis 21. August, startet der Renault Clio Cup Central Europe auf dem Nordseekurs von Zandvoort. Auch die Rennen neun und zehn werden live auf www.renault-sport.de übertragen.

FAHRERSTIMMEN

Sandro Kaibach (Steibel Motorsport): “Ich bin erleichtert. Es ist schon besonders, da zu gewinnen, wo man vor einem Jahr die Karriere gestartet hat. In der Auslaufrunde wusste ich nicht einmal, wer gewonnen hat. Es war so knapp. Meine Spur war verstellt, weil ich beim Zurückkommen auf die Strecke nach meinem Ausrutscher einen Kerb hart getroffen habe. Das hat es sehr schwierig gemacht, vor allem in den Kurven. Als wir nebeneinander aus der letzten Kurve kamen, habe ich einfach nur das Gas durchgetreten und gehofft, dass es reicht.“

Andreas Stucki (Stucki Motorsport): “Ich bin natürlich etwas enttäuscht. Man will unbedingt gewinnen, wenn man so nah vor seinem ersten Sieg steht. Wer weiß, wann die Chance nochmal kommt. In den letzten Kurven war ich schneller als Sandro. Aber da kann man sich nur danebensetzen, wenn der Gegner mitspielt. Ich weiß nicht, was ich noch hätte tun können. Deswegen kann ich mit Platz zwei trotzdem ganz gut leben.“

René Leutenegger (No Name Fighter): “Die Pace war heute nicht so gut. Wahrscheinlich war es einfach zu heiß. Wir mussten sehr auf die Motorkühlung achten. Als ich Vierter war, wollte ich diesen Platz eigentlich nur nach Hause bringen. Aber Sandros Ausrutscher hat mich nochmal motiviert. Dann habe ich durch Rolands Pech profitiert. Wie letztes Jahr stehe ich wieder auf dem Podium. Diese Strecke hier gefällt mir einfach gut.“

 

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Clio R.S.16: Spektakuläre Optik und 273 PS

Clio R.S.16: Spektakuläre Optik und 273 PSKlein, wendig, bärenstark: Mit dem Clio R.S.16 hat Renault Sport zur Feier seines 40-jährigen Bestehens den Prototyp für einen radikalen Kompaktsportler auf Basis des Clio R.S. präsentiert. Wichtigster Unterschied der in limitierter Serie erscheinenden Sonderedition zum Serienfahrzeug: Unter der Motorhaube arbeitet der 201 kW/273 PS starke 2,0-Liter-Turbobenziner aus dem Mégane R.S. 275 Trophy-R. Das Kraftpaket mobilisiert ein maximales Drehmoment von 360 Nm bei 3.000 1/min und erschließt neue Dimensionen der Fahrdynamik. Mit 19-Zoll-Rädern, einem um sechs Zentimeter verbreiterten Aufbau und einem großen Dachspoiler macht der Clio R.S.16 den Anspruch, stärkstes Straßenfahrzeug aus dem Hause Renault Sport zu sein, auch nach außen hin deutlich. Namensgeber ist der neue Formel 1-Bolide R.S.16, mit dem das Renault Sport Formel 1-Team in der Saison 2016 an den Start geht. Auch die Karosserielackierung in Sirius-Gelb mit Schwarz ist eine Hommage an den Monoposto des Renault Werksteams. Die Premierenbühne für den Clio R.S.16 markierte das freie Training für den Grand Prix von Monaco.

Der Clio R.S.16 ist das Ergebnis der intensiven fünfmonatigen Zusammenarbeit von Teams der beiden Renault Sport Abteilungen Renault Sport Cars sowie Renault Sport Racing und demonstriert die enge Verbindung zwischen Renn- und Serienfahrzeugen bei der Motorsportdivision des französischen Automobilherstellers. Neben dem 40-jährigen Bestehen von Renault Sport bietet die Rückkehr von Renault als Werksteam in die Formel 1 den Anlass zur Auflage der Sonderserie.

„Wir alle erinnerten uns an die große Wirkung, die seinerzeit der Clio V6 hatte. Entsprechend dem Vorbild wollten wir wieder ein Fahrzeug mit außergewöhnlicher Performance auf die Räder stellen, aber zu einem realistischen Preis”, blickt Patrice Ratti, Geschäftsführer von Renault Sport Cars, zurück. „Wir durften deshalb die Bodenhaftung nicht verlieren und mussten uns auf einfache, einfallsreiche Lösungen konzentrieren. Ziel war ein Fahrzeug, das nicht nur ein Show Car ist, sondern auch die Typzulassung erhält”, so Ratti weiter.

Leistungszuwachs um 54 kW/73 PS

Der favorisierte Plan bestand darin, das stärkste Triebwerk aus dem Renault Sport Regal, den 2,0-Liter-Turbobenziner des Mégane R.S. 275 Trophy-R, unter die Motorhaube des Clio R.S. zu packen. Mit 201 kW/273 PS leistet der aufgeladene Vierzylinder 54 kW/73 PS mehr als der 1,6-Liter-Turbo in der Serienvariante des Clio R.S. Nachdem ein kleines Team von Ingenieuren in weniger als einem Monat die Machbarkeit bestätigt hatte, machte sich eine Mannschaft aus beiden Renault Sport Divisionen unter Leitung des Prototypen-Entwicklers Maurizio Suppa daran, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Vom Mégane R.S. 275 Trophy-R übernahm sie nicht nur das Triebwerk, sondern auch das 6-Gang-Schaltgetriebe und das Kühlsystem. Die neue Kühlung machte wiederum eine Umgestaltung der Frontschürze erforderlich. Angesichts des Drehmoments von 360 Nm modifizierte sie außerdem die Motoraufhängung. Hierfür verwendeten die Renault Sport Entwickler Teile der Renault Modelle Mégane, Kangoo und Espace.

Gegenstand umfangreicher Änderungen war auch die Auspuffanlage. Eine verbesserte Durchlässigkeit des Abgassystems ermöglichte es, bei unveränderter Anordnung der Einzelkomponenten unter dem Fahrzeug die angestrebten Performance-Ziele zu erreichen. Ein Schalldämpfer vom renommierten Auspuffspezialisten Akrapovic sorgt für eine stimmige Soundkulisse.

Besonderes Augenmerk galt auch der Elektronik. Hintergrund: Die Systeme von Mégane R.S. 275 Trophy-R und Clio R.S. basieren nicht auf der gleichen Architektur. Die Lösung brachte eine spezielle Gateway-Software in der Motorsteuerung des 2,0-Liter-Aggregats, welche die Kommunikation mit dem System des Clio R.S. sicherstellt.

Lupenreines Rennfahrwerk

Um die Kraft des Turboaggregats sicher auf die Straße zu bringen, erhält der Clio R.S.16 vom Mégane R.S. 275 Trophy-R die ISAS-Vorderradaufhängung (Independent Steering Axis System) mit entkoppelter Lenkachse. Das System stammt ursprünglich aus dem Rallyesport und gewährt ein Maximum an Lenkpräzision und Traktion. Darüber hinaus verringert es bei Beschleunigungsvorgängen spürbar die Einflüsse des Motordrehmoments auf das Fahrverhalten. Einziger Unterschied zum System aus dem Spitzenmodell der Mégane Baureihe ist ein neu gestalteter Achsschenkel.

Die verstärkte Hinterachse stammt dagegen vom Clio R3T, der Rallye-Variante des Clio R.S. Im Vergleich zur Serienversion ist sie mit einer Reihe verschweißter Querstreben verstärkt. Um die Beanspruchung bei den härtesten Schotter-Rallyes zu bewältigen, verfügt sie über eine um mehr als 50 Prozent höhere Rollsteifigkeit.

Stossdämpfer direkt aus dem Motorsport

Vom Mégane R.S. 275 Trophy-R übernimmt der Clio R.S.16 außerdem die verstellbaren Rennsportstoßdämpfer mit Doppelströmungsventil. Die Technik stellt sicher, dass die Dämpfung beim Ein- und Ausfedern die gleiche Dynamik aufweist, da die Dämpferflüssigkeit in beide Richtungen den gleichen Flussweg zurücklegt. Dies bedeutet, dass Rad und Reifen rasch wieder in ihre optimale Position am Boden zurückkehren können und so für besseren Grip und Traktion sorgen.

Auch die 350-Millimeter-Bremsscheiben vorne wurden vom Mégane R.S. 275 Trophy-R übernommen. An der Hinterachse verzögern Scheiben mit 260 Millimeter Durchmesser.

Die Lithium-Ionen-Batterie des Clio R.S.16 kommt ursprünglich ebenfalls aus dem Mégane R.S. 275 Trophy-R. Neben 15 Kilogramm Gewicht spart sie wertvollen Bauraum ein.

Aufsehenerregendes Design mit 19-Zoll-Rädern und Dachspoiler

Beim Design des Clio R.S.16 verfolgte Renault Sport den Ansatz eines im Vergleich zur Serienversion deutlich spektakuläreren Äußeren, ohne allzu extrovertiert zu wirken. Hierzu zählen die 19-Zoll-Räder. Um diese in einem Aufbau unterzubringen, der eigentlich für 18-Zoll-Pneus ausgelegt ist, schnitt das Entwicklerteam die Kotflügel aus, fügte Verbreiterungen aus Verbundmaterial an und verband diese mit neu gestalteten Schwellerverkleidungen. Insgesamt wächst die Fahrzeugbreite um sechs Zentimeter.

Als weiteres aufsehenerregendes Designdetail erhält der Clio R.S.16 von den Markenpokalrennern des Clio Cup den markanten Dachspoiler. Dieser sorgt für einen Anpressdruck von 40 Kilogramm bei einer Fahrgeschwindigkeit von 200 km/h.

Im Innenraum sorgen Sportsitze und 6-Punkt-Sicherheitsgurte für exzellenten Seitenhalt und ein hohes Maß an Sicherheit. Um Gewicht zu reduzieren, entfernten die Spezialisten von Renault Sport die Rücksitze und bauten die Klimaanlage aus.

Markante Lichtsignatur R.S.VISION

Neben seinen sportlichen Proportionen besticht der Clio R.S.16 durch seine einmaligen LED-Zusatzscheinwerfer R.S.VISION im Zielflaggendesign. Die Multi-Reflektoren-Technologie vereint in sich die Funktionen von Nebelscheinwerfern, Kurvenlicht, Fernlicht und Positionslicht. Im Clio R.S.16 feiert R.S.VISION seine Premiere in einem Straßenfahrzeug.

Um die Wirkung der vom Mégane R.S. 275 Trophy-R übernommenen Kühlanlage zu optimieren, erhält der R.S.16 außerdem eine neu gezeichnete Frontschürze.

Optik im Stil des neuen Formel 1-Renners

Die Farbgebung der limitierten Sonderserie orientiert sich an der Optik des namensgleichen Formel 1-Boliden R.S.16, mit dem Renault 2016 als Werksteam in die Königsklasse des Motorsports zurückgekehrt ist. Kennzeichen ist die Karosserie in Sirius-Gelb kombiniert mit Elementen in Glanz-Schwarz wie dem Kühlergrill und dem Dach. Auch die Speedline Turini Felgen im 19-Zoll-Format sind in Schwarz gehalten. Sie kontrastieren effektvoll mit den roten Brembo Bremssätteln. Das Design des Clio R.S.16 komplettieren der Renault Sport Schriftzug auf dem Dach und ein Striping am Heck, das den Renault Rhombus symbolisiert.

Vom ersten Fahrtest zur Premiere in nur knapp zwei Monaten

Bereits zum Projektstart entschieden sich die Verantwortlichen für die Verwendung von Reifen des Typs Michelin Sport SP2. Die Reifenwahl hatte direkten Einfluss auf die Einstellung der Stoßdämpfer, die Federhärte, die Dimension der Querstabilisatoren und andere Fahrwerkparameter. Dank umfangreicher Simulationen erwies sich der Clio R.S.16 deshalb bereits zum Start der ersten Abstimmungsfahrten auf der Rennstrecke von Montlhéry am 1. April als gut ausbalanciert. Es folgten Prüfstandtests im Renault Entwicklungszentrum Lardy und das Feintuning auf dem Gelände des Technikzentrums Aubevoye.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte der Clio R.S.16 keine zwei Monate nach den ersten Testfahrten im Rahmenprogramm des Grand Prix von Monaco mit Formel 1-Pilot Kevin Magnussen am Steuer und in Begleitung weiterer Renault Sport Fahrzeuge mit Kultstatus wie Renault 5 Turbo, Clio V6, Renault Sport Spider, Mégane R.S. R26-R und Mégane R.S. 275 Trophy-R. Es folgt ein weiterer publikumswirksamer Start beim Goodwood Festival of Speed vom 23. bis 26. Juni.

Der Clio R.S.16: technische Daten

Motor  
Bauart / Material Block / Kopf Reihenvierzylinder, DOHC / Guss / Leichtmetall
Ventile pro Zylinder 4
Hubraum (cm3) 1.998
Bohrung x Hub (mm) 82,7 x 93
Verdichtung 8,6:1
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min) 201 / 273 bei 5.500
Max. Drehm. (Nm bei 1/min) 360 bei 3.000-5.000
Kraftstoffbedarf Super (95 Oktan)
Gemischaufbereitung Multipoint-Einspritzung / Turbolader
Kraftübertragung  
Antriebsart / Getriebe Frontantrieb / 6-Gang-Schaltgetriebe
Lenkung  
Bauart Lenksystem Elektrische Servolenkung, geschwindigkeitsabhängig
Wendekreis (m) 10,93
Fahrwerk / Reifen / Bremsen  
Bauart Vorderachse ISAS-Vorderradaufhängung mit entkoppelter Lenkachse
Bauart Hinterachse Torsions-Hinterachse mit offenem Profil aus dem Rallye-Fahrzeug Clio R3T
Reifendimension / Räder 235/35 R 19 / 8,25 J x 19
Bremsen / Durchmesser vorn/hinten (mm) Scheiben, diagonal geschlitzt / 350/260
Abmessungen  
Länge (m) 4,09
Breite mit Außenspiegeln (m) 1,73
Höhe mit Dachspoiler (m) 1,43
Radstand (m) 2,59

 

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Renault e.dams kommt als WM-Spitzenreiter zum deutschen Formel E-Rennen

  Renault e.dams kommt als WM-Spitzenreiter zum deutschen Formel E-RennenAm 21. Mai findet in Berlin die deutsche Runde der rein elektrisch angetriebenen FIA Formel E-Weltmeisterschaft statt. Für den achten WM-Lauf wurde im Herzen der Hauptstadt eine spektakuläre Rennstrecke unweit des berühmten Alexanderplatzes konzipiert. Der amtierende Teamweltmeister Renault e.dams geht als Tabellenführer in die heiße Phase der Formel E-Saison 2015/2016 und peilt mit dem zweifachen Saisonsieger Sébastien Buemi und Nicolas Prost auch in Berlin das Podium an. Darüber hinaus präsentiert Renault im Rahmen des ePrix in Berlin als europäischer Marktführer für 100% elektrische Fahrzeuge seine emissionsfreie* Modellpalette.

Die Formel E biegt auf die Zielgerade ein und Renault e.dams kämpft aussichtsreich um den zweiten WM-Titel in Folge. Aktuell führt der Titelverteidiger die Gesamtwertung mit 167 WM-Punkten an. Auch in der Fahrerwertung liegt die französische Equipe ausgezeichnet im Rennen. Mit zwei ePrix-Siegen und drei weiteren Podestplätzen belegt Sébastien Buemi mit 115 Punkten aktuell WM-Platz zwei.

Der Schweizer in Diensten von Renault e.dams ist der erfolgreichste Pilot in der noch jungen Geschichte der rein elektrisch angetriebenen Weltmeisterschaft. In der Premierensaison 2014/2015 gewann Buemi mit Renault e.dams als einziger Fahrer drei Rennen und wurde mit nur einem Zähler Abstand Vize-Weltmeister. 2015/2016 erhöhte der frühere Langstrecken-Weltmeister und Formel 1-Pilot sein Siegkonto auf insgesamt fünf ePrix-Erfolge.

Rennstrecke und Fan-Village im Herzen der Hauptstadt

In Berlin erlebt die Formel E am 21. Mai wieder eine Neuerung: Nachdem das Rennen im Vorjahr auf dem Vorfeld des historischen Flughafens Tempelhof stattfand, steigt der diesjährige ePrix im Herzen der Hauptstadt und führt durch die Stadtteile Friedrichshain und Mitte. Fernsehturm und Berliner Dom sind als markante Wahrzeichen fast ständig im Blick, der benachbarte Alexanderplatz wird ins Fan-Geschehen mit einbezogen.

Die Start- und Zielgerade führt die Karl-Marx-Allee hinunter in Richtung des „Alex”. Von der Spitzkehre etwa in Höhe der U-Bahn-Station Schillingstraße geht es in umgekehrter Richtung zurück. Nach einer Schikane passieren die Boliden erstmals kurz den Strausberger Platz und biegen in einer schnellen Rechtskurve auf die Lichtenberger Straße ab. Nach einer Doppelrechts führt eine Gerade direkt auf das Oval des Strausberger Platzes. Diesmal fahren die Formel E-Piloten im „Kreisverkehr” geradeaus, nehmen eine 180-Grad-Kehre und beschleunigen durch den verbleibenden Rechtsbogen zurück auf Start und Ziel. Der 2,030 Kilometer lange Kurs umfasst elf Kurven. Die geplanten 48 Rennrunden summieren sich zu einer Distanz von 97,44 Kilometern. Zuschauertribünen befinden sich rund um den Strausberger Platz – den das Feld drei Mal pro Runde passiert – sowie bei Start und Ziel, vor der Spitzkehre und an der Doppelrechtskehre auf der südlichen Lichtenberger Straße.

Dabei können die Fans aktiv Einfluss auf das Renngeschehen nehmen: über den sogenannten „Fan Boost”. Per Online-Voting auf der Website http://www.fiaformulae.com oder über die kostenlose FIA Formel E-App bestimmen sie, welche drei Piloten während des ePrix von Berlin den auf 100 Kilojoule limitierten Zusatzschub von bis zu 30 kW (rund 40 PS) erhalten.

Zwischen der Boxenanlage und dem Alexanderplatz schlägt das eVillage seine Zelte auf. In diesem Entertainmentbereich – der allen Besuchern auch ohne Tribünenticket offensteht – können die Fans bei der Autogrammstunde die Fahrer aus nächster Nähe erleben, in Fahrsimulatoren ihr Können ausprobieren, Live-Musik genießen und vieles mehr. Renault präsentiert dort den zweisitzigen Renault Twizy und den kompakten Renault ZOE – Deutschlands beliebtestes Elektroauto.

Elektromobilität mit Emotion – Formel E in den Metropolen

Mit dem spektakulären Austragungsort setzt der ePrix von Berlin das zuschauerfreundliche Konzept der Formel E mustergültig um. Seit dem Start der emissionsfreien Rennserie finden die Läufe nicht auf abseits gelegenen Rennstrecken statt, sondern mitten in pulsierenden Großstädten wie Buenos Aires und Paris oder attraktiven Urlaubsorten wie dem kalifornischen Long Beach oder dem südamerikanischen Punta del Este. So kommt die Formel E zu den Menschen – und gewinnt mit ihrem attraktiven Erlebnispaket auch urbanes Eventpublikum, das ansonsten nicht unbedingt motorsportaffin ist.

Für eine rein elektrisch angetriebene Rennserie ist es noch aus einem anderen Grund folgerichtig, die Rennaction mitten in die City zu bringen: In den Großstädten wohnen die meisten der Menschen, für die der Kauf eines Elektroautos sinnvoll und vorteilhaft ist. Mit einem emotionalen Event wie der Formel E erleben sie, dass Elektromobilität nicht nur eine Kopfsache ist – denn hier sagt auch der Bauch „ja” zum emissionsfreien* Autofahren.

Der ePrix von Berlin ist eine kompakte Eintagesveranstaltung. Der Event beginnt am Samstag, den 21. Mai, ab 8.15 Uhr mit dem Freien Training. Das Qualifying startet um 12:00 Uhr und das etwa einstündige Rennen beginnt um 16:00 Uhr. Die zweite Saison der FIA Formel E-Weltmeisterschaft endet sechs Wochen später in London. Das große Finale umfasst gleich zwei einzeln gewertete ePrix am Samstag, den 2., und Sonntag, den 3. Juli.

Gesamtwertung Teams nach sieben von zehn Rennen

1. Renault e.dams, 167 Punkte

2. ABT Schaeffler, 158 Punkte

3. Dragon, 112 Punkte

4. Virgin, 106 Punkte

5.Mahindra, 65 Punkte

6. Venturi, 59 Punkte

7. Andretti, 39 Punkte

8. Team Aguri, 24 Punkte

9. NextEV TCR, 14 Punkte

Gesamtwertung Fahrer nach sieben von zehn Rennen

1. Lucas di Grassi, 126 Punkte

2. Sébastien Buemi, 115 Punkte

3. Sam Bird, 82 Punkte

4. Jérôme d’Ambrosio, 64 Punkte

5. Stéphane Sarrazin, 58 Punkte

6. Nicolas Prost, 52 Punkte

7. Loïc Duval, 48 Punkte

8. Nick Heidfeld, 41 Punkte

9. Robin Frijns, 37 Punkte

10. Daniel Abt, 32 Punkte

*keine Emissionen im Fahrbetrieb

Als Pionier der Elektromobilität und europäischer Marktführer bei 100% elektrischen Serienfahrzeugen startet Renault in der FIA Formel E-Weltmeisterschaft 2016 mit seinem eigenen Rennstall Renault e.dams die Mission Titelverteidigung. Der Autohersteller ist in der innovativen Rennserie bereits seit der Premierensaison mit am Start und schrieb als Teamweltmeister Motorsportgeschichte.

Mit den Modellen Twizy, ZOE und Kangoo Z.E. bietet Renault gleich drei 100% elektrische Serienfahrzeuge an. In Europa hat Renault 2015 mehr Elektrofahrzeuge als jeder andere Hersteller verkauft. Der französische Automobilhersteller lieferte mehr als 23.000 rein elektrische Fahrzeuge aus, das entspricht einem Marktanteil von fast 24 Prozent.

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Clio Cup Central Europe kehrt an seine Geburtsstätte zurück

 

 

 

Clio Cup Central Europe kehrt an seine Geburtsstätte zurückAm 26. April 2014 fand in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben das erste Rennen zum Renault Clio Cup Central Europe statt. In diesem Jahr ist der 3,696 Kilometer lange Kurs nahe Magdeburg die zweite Station des Kalenders, die am kommenden Wochenende angesteuert wird. Dino Calcum (Stucki Motorsport) dominierte vor drei Wochen den Auftakt am Sachsenring und fuhr beide Siege ein. In Oschersleben kehrt mit dem Tschechen Tomáš Pekař (Carpek Service) ein aus den letzten Saisons bekannter Rivale des Bochumers zurück.

Seit seinem Einstieg in die Renault Markenpokale im Jahr 2012 gehörte Tomáš Pekař zu den Sieganwärtern. Der rennfahrende Teamchef wurde 2013 Vizemeister im Renault Clio Cup Bohemia. Im vergangenen Jahr gewann Pekař erstmals sein Heimspiel in Most. Dieses Jahr ist Pekař sporadisch am Start und versucht, Dino Calcum in Oschersleben von der Spitze zu verdrängen.

CALCUM DOMINIERT AM SACHSENRING, KAIBACH UND STUCKI FOLGEN

Dino Calcum fuhr am Sachsenring in beiden Rennen ungefährdet zum Sieg. Sein Teamkollege bei Stucki Motorsport, Andreas Stucki, folgte dem Bochumer zweimal auf Rang drei. Mit zwei zweiten Plätzen feierte Sandro Kaibach (Steibel Motorsport) seine ersten beiden Podesterfolge im Clio Cup Central Europe. Außerdem gewann der 18-jährige Ravensburger die Junior-Wertung für die Piloten bis 20 Jahre.

Beide Piloten des neuen Teams No Name Fighter aus der Schweiz feierten am Sachsenring ebenfalls Erfolge. Daniel Nyffeler erzielte mit Rang vier im zweiten Rennen das beste Ergebnis seiner Clio Cup Karriere. René Leutenegger siegte, mit den Plätzen sechs und fünf, in beiden Rennen in der Gentleman-Wertung für die Fahrer ab 40 Jahren.

WEITERE RÜCKKEHRER IN OSCHERSLEBEN

René Leutenegger bekommt in Oschersleben Konkurrenz von seinem Schweizer Landsmann Roland Schmid (Valente Schmid). Beide kämpften im vergangenen Jahr um den Titel in der Gentleman-Wertung und realisierten ebenfalls Podestplätze im Gesamtfeld.

Nach sporadischen Starts 2015 gibt auch die 23-jährige Lisa Brunner (Stucki Motorsport) in Oschersleben ihren diesjährigen Einstand im Clio Cup Central Europe.

SCHWEDISCHE CLIO CUP GRÖßE ZU GAST

Erstmals fährt der Schwede Albin Wärnelöv im Clio Cup Central Europe. Der 28-Jährige war 2015 Gesamtdritter im schwedischen Clio Cup. Wärnelöv kennt den Kurs von Oschersleben von Testfahrten und stößt startet in Tomáš Pekař Mannschaft Carpek Service.

ANDERE VERANSTALTUNG, GLEICHES FORMAT

2015 war die Motorsport Arena Oschersleben der Schauplatz für die Auftaktläufe im Paket mit dem ADAC GT Masters. Pascal Eberle gewann beide Rennen. Dieses Jahr bildet der Preis der Stadt Magdeburg vom MCS Stuttgart den Rahmen. Der Rennmodus ist der gleiche, wie vor drei Wochen am Sachsenring. Beide Rennen dauern 30 Minuten. Im 30-minütigen Zeittraining wird die Startaufstellung für Rennen eins anhand der schnellsten Zeiten ermittelt, während die zweitschnellsten Zeiten die Startreihenfolge für den zweiten Lauf bestimmen. Live Timing ist auf www.raceresults.at verfügbar.


VERANSTALTUNGSZEITPLAN - OSCHERSLEBEN

Freitag, 20. Mai 2016 11:15 Uhr - 11:45 Uhr 1. Freies Training | 14:45 Uhr - 15:15 Uhr 2. Freies Training
Samstag, 21. Mai 2016 09:45 Uhr - 10:15 Uhr Zeittraining | 15:10 Uhr - 15:40 Uhr Rennen 1
Sonntag, 22. Mai 2016 11:35 Uhr - 12:05 Uhr Rennen 2

 

 

 

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