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Clio R.S.16: Spektakuläre Optik und 273 PS

Clio R.S.16: Spektakuläre Optik und 273 PSKlein, wendig, bärenstark: Mit dem Clio R.S.16 hat Renault Sport zur Feier seines 40-jährigen Bestehens den Prototyp für einen radikalen Kompaktsportler auf Basis des Clio R.S. präsentiert. Wichtigster Unterschied der in limitierter Serie erscheinenden Sonderedition zum Serienfahrzeug: Unter der Motorhaube arbeitet der 201 kW/273 PS starke 2,0-Liter-Turbobenziner aus dem Mégane R.S. 275 Trophy-R. Das Kraftpaket mobilisiert ein maximales Drehmoment von 360 Nm bei 3.000 1/min und erschließt neue Dimensionen der Fahrdynamik. Mit 19-Zoll-Rädern, einem um sechs Zentimeter verbreiterten Aufbau und einem großen Dachspoiler macht der Clio R.S.16 den Anspruch, stärkstes Straßenfahrzeug aus dem Hause Renault Sport zu sein, auch nach außen hin deutlich. Namensgeber ist der neue Formel 1-Bolide R.S.16, mit dem das Renault Sport Formel 1-Team in der Saison 2016 an den Start geht. Auch die Karosserielackierung in Sirius-Gelb mit Schwarz ist eine Hommage an den Monoposto des Renault Werksteams. Die Premierenbühne für den Clio R.S.16 markierte das freie Training für den Grand Prix von Monaco.

Der Clio R.S.16 ist das Ergebnis der intensiven fünfmonatigen Zusammenarbeit von Teams der beiden Renault Sport Abteilungen Renault Sport Cars sowie Renault Sport Racing und demonstriert die enge Verbindung zwischen Renn- und Serienfahrzeugen bei der Motorsportdivision des französischen Automobilherstellers. Neben dem 40-jährigen Bestehen von Renault Sport bietet die Rückkehr von Renault als Werksteam in die Formel 1 den Anlass zur Auflage der Sonderserie.

„Wir alle erinnerten uns an die große Wirkung, die seinerzeit der Clio V6 hatte. Entsprechend dem Vorbild wollten wir wieder ein Fahrzeug mit außergewöhnlicher Performance auf die Räder stellen, aber zu einem realistischen Preis”, blickt Patrice Ratti, Geschäftsführer von Renault Sport Cars, zurück. „Wir durften deshalb die Bodenhaftung nicht verlieren und mussten uns auf einfache, einfallsreiche Lösungen konzentrieren. Ziel war ein Fahrzeug, das nicht nur ein Show Car ist, sondern auch die Typzulassung erhält”, so Ratti weiter.

Leistungszuwachs um 54 kW/73 PS

Der favorisierte Plan bestand darin, das stärkste Triebwerk aus dem Renault Sport Regal, den 2,0-Liter-Turbobenziner des Mégane R.S. 275 Trophy-R, unter die Motorhaube des Clio R.S. zu packen. Mit 201 kW/273 PS leistet der aufgeladene Vierzylinder 54 kW/73 PS mehr als der 1,6-Liter-Turbo in der Serienvariante des Clio R.S. Nachdem ein kleines Team von Ingenieuren in weniger als einem Monat die Machbarkeit bestätigt hatte, machte sich eine Mannschaft aus beiden Renault Sport Divisionen unter Leitung des Prototypen-Entwicklers Maurizio Suppa daran, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Vom Mégane R.S. 275 Trophy-R übernahm sie nicht nur das Triebwerk, sondern auch das 6-Gang-Schaltgetriebe und das Kühlsystem. Die neue Kühlung machte wiederum eine Umgestaltung der Frontschürze erforderlich. Angesichts des Drehmoments von 360 Nm modifizierte sie außerdem die Motoraufhängung. Hierfür verwendeten die Renault Sport Entwickler Teile der Renault Modelle Mégane, Kangoo und Espace.

Gegenstand umfangreicher Änderungen war auch die Auspuffanlage. Eine verbesserte Durchlässigkeit des Abgassystems ermöglichte es, bei unveränderter Anordnung der Einzelkomponenten unter dem Fahrzeug die angestrebten Performance-Ziele zu erreichen. Ein Schalldämpfer vom renommierten Auspuffspezialisten Akrapovic sorgt für eine stimmige Soundkulisse.

Besonderes Augenmerk galt auch der Elektronik. Hintergrund: Die Systeme von Mégane R.S. 275 Trophy-R und Clio R.S. basieren nicht auf der gleichen Architektur. Die Lösung brachte eine spezielle Gateway-Software in der Motorsteuerung des 2,0-Liter-Aggregats, welche die Kommunikation mit dem System des Clio R.S. sicherstellt.

Lupenreines Rennfahrwerk

Um die Kraft des Turboaggregats sicher auf die Straße zu bringen, erhält der Clio R.S.16 vom Mégane R.S. 275 Trophy-R die ISAS-Vorderradaufhängung (Independent Steering Axis System) mit entkoppelter Lenkachse. Das System stammt ursprünglich aus dem Rallyesport und gewährt ein Maximum an Lenkpräzision und Traktion. Darüber hinaus verringert es bei Beschleunigungsvorgängen spürbar die Einflüsse des Motordrehmoments auf das Fahrverhalten. Einziger Unterschied zum System aus dem Spitzenmodell der Mégane Baureihe ist ein neu gestalteter Achsschenkel.

Die verstärkte Hinterachse stammt dagegen vom Clio R3T, der Rallye-Variante des Clio R.S. Im Vergleich zur Serienversion ist sie mit einer Reihe verschweißter Querstreben verstärkt. Um die Beanspruchung bei den härtesten Schotter-Rallyes zu bewältigen, verfügt sie über eine um mehr als 50 Prozent höhere Rollsteifigkeit.

Stossdämpfer direkt aus dem Motorsport

Vom Mégane R.S. 275 Trophy-R übernimmt der Clio R.S.16 außerdem die verstellbaren Rennsportstoßdämpfer mit Doppelströmungsventil. Die Technik stellt sicher, dass die Dämpfung beim Ein- und Ausfedern die gleiche Dynamik aufweist, da die Dämpferflüssigkeit in beide Richtungen den gleichen Flussweg zurücklegt. Dies bedeutet, dass Rad und Reifen rasch wieder in ihre optimale Position am Boden zurückkehren können und so für besseren Grip und Traktion sorgen.

Auch die 350-Millimeter-Bremsscheiben vorne wurden vom Mégane R.S. 275 Trophy-R übernommen. An der Hinterachse verzögern Scheiben mit 260 Millimeter Durchmesser.

Die Lithium-Ionen-Batterie des Clio R.S.16 kommt ursprünglich ebenfalls aus dem Mégane R.S. 275 Trophy-R. Neben 15 Kilogramm Gewicht spart sie wertvollen Bauraum ein.

Aufsehenerregendes Design mit 19-Zoll-Rädern und Dachspoiler

Beim Design des Clio R.S.16 verfolgte Renault Sport den Ansatz eines im Vergleich zur Serienversion deutlich spektakuläreren Äußeren, ohne allzu extrovertiert zu wirken. Hierzu zählen die 19-Zoll-Räder. Um diese in einem Aufbau unterzubringen, der eigentlich für 18-Zoll-Pneus ausgelegt ist, schnitt das Entwicklerteam die Kotflügel aus, fügte Verbreiterungen aus Verbundmaterial an und verband diese mit neu gestalteten Schwellerverkleidungen. Insgesamt wächst die Fahrzeugbreite um sechs Zentimeter.

Als weiteres aufsehenerregendes Designdetail erhält der Clio R.S.16 von den Markenpokalrennern des Clio Cup den markanten Dachspoiler. Dieser sorgt für einen Anpressdruck von 40 Kilogramm bei einer Fahrgeschwindigkeit von 200 km/h.

Im Innenraum sorgen Sportsitze und 6-Punkt-Sicherheitsgurte für exzellenten Seitenhalt und ein hohes Maß an Sicherheit. Um Gewicht zu reduzieren, entfernten die Spezialisten von Renault Sport die Rücksitze und bauten die Klimaanlage aus.

Markante Lichtsignatur R.S.VISION

Neben seinen sportlichen Proportionen besticht der Clio R.S.16 durch seine einmaligen LED-Zusatzscheinwerfer R.S.VISION im Zielflaggendesign. Die Multi-Reflektoren-Technologie vereint in sich die Funktionen von Nebelscheinwerfern, Kurvenlicht, Fernlicht und Positionslicht. Im Clio R.S.16 feiert R.S.VISION seine Premiere in einem Straßenfahrzeug.

Um die Wirkung der vom Mégane R.S. 275 Trophy-R übernommenen Kühlanlage zu optimieren, erhält der R.S.16 außerdem eine neu gezeichnete Frontschürze.

Optik im Stil des neuen Formel 1-Renners

Die Farbgebung der limitierten Sonderserie orientiert sich an der Optik des namensgleichen Formel 1-Boliden R.S.16, mit dem Renault 2016 als Werksteam in die Königsklasse des Motorsports zurückgekehrt ist. Kennzeichen ist die Karosserie in Sirius-Gelb kombiniert mit Elementen in Glanz-Schwarz wie dem Kühlergrill und dem Dach. Auch die Speedline Turini Felgen im 19-Zoll-Format sind in Schwarz gehalten. Sie kontrastieren effektvoll mit den roten Brembo Bremssätteln. Das Design des Clio R.S.16 komplettieren der Renault Sport Schriftzug auf dem Dach und ein Striping am Heck, das den Renault Rhombus symbolisiert.

Vom ersten Fahrtest zur Premiere in nur knapp zwei Monaten

Bereits zum Projektstart entschieden sich die Verantwortlichen für die Verwendung von Reifen des Typs Michelin Sport SP2. Die Reifenwahl hatte direkten Einfluss auf die Einstellung der Stoßdämpfer, die Federhärte, die Dimension der Querstabilisatoren und andere Fahrwerkparameter. Dank umfangreicher Simulationen erwies sich der Clio R.S.16 deshalb bereits zum Start der ersten Abstimmungsfahrten auf der Rennstrecke von Montlhéry am 1. April als gut ausbalanciert. Es folgten Prüfstandtests im Renault Entwicklungszentrum Lardy und das Feintuning auf dem Gelände des Technikzentrums Aubevoye.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte der Clio R.S.16 keine zwei Monate nach den ersten Testfahrten im Rahmenprogramm des Grand Prix von Monaco mit Formel 1-Pilot Kevin Magnussen am Steuer und in Begleitung weiterer Renault Sport Fahrzeuge mit Kultstatus wie Renault 5 Turbo, Clio V6, Renault Sport Spider, Mégane R.S. R26-R und Mégane R.S. 275 Trophy-R. Es folgt ein weiterer publikumswirksamer Start beim Goodwood Festival of Speed vom 23. bis 26. Juni.

Der Clio R.S.16: technische Daten

Motor  
Bauart / Material Block / Kopf Reihenvierzylinder, DOHC / Guss / Leichtmetall
Ventile pro Zylinder 4
Hubraum (cm3) 1.998
Bohrung x Hub (mm) 82,7 x 93
Verdichtung 8,6:1
Max. Leistung (kW/PS bei 1/min) 201 / 273 bei 5.500
Max. Drehm. (Nm bei 1/min) 360 bei 3.000-5.000
Kraftstoffbedarf Super (95 Oktan)
Gemischaufbereitung Multipoint-Einspritzung / Turbolader
Kraftübertragung  
Antriebsart / Getriebe Frontantrieb / 6-Gang-Schaltgetriebe
Lenkung  
Bauart Lenksystem Elektrische Servolenkung, geschwindigkeitsabhängig
Wendekreis (m) 10,93
Fahrwerk / Reifen / Bremsen  
Bauart Vorderachse ISAS-Vorderradaufhängung mit entkoppelter Lenkachse
Bauart Hinterachse Torsions-Hinterachse mit offenem Profil aus dem Rallye-Fahrzeug Clio R3T
Reifendimension / Räder 235/35 R 19 / 8,25 J x 19
Bremsen / Durchmesser vorn/hinten (mm) Scheiben, diagonal geschlitzt / 350/260
Abmessungen  
Länge (m) 4,09
Breite mit Außenspiegeln (m) 1,73
Höhe mit Dachspoiler (m) 1,43
Radstand (m) 2,59

 

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Renault e.dams kommt als WM-Spitzenreiter zum deutschen Formel E-Rennen

  Renault e.dams kommt als WM-Spitzenreiter zum deutschen Formel E-RennenAm 21. Mai findet in Berlin die deutsche Runde der rein elektrisch angetriebenen FIA Formel E-Weltmeisterschaft statt. Für den achten WM-Lauf wurde im Herzen der Hauptstadt eine spektakuläre Rennstrecke unweit des berühmten Alexanderplatzes konzipiert. Der amtierende Teamweltmeister Renault e.dams geht als Tabellenführer in die heiße Phase der Formel E-Saison 2015/2016 und peilt mit dem zweifachen Saisonsieger Sébastien Buemi und Nicolas Prost auch in Berlin das Podium an. Darüber hinaus präsentiert Renault im Rahmen des ePrix in Berlin als europäischer Marktführer für 100% elektrische Fahrzeuge seine emissionsfreie* Modellpalette.

Die Formel E biegt auf die Zielgerade ein und Renault e.dams kämpft aussichtsreich um den zweiten WM-Titel in Folge. Aktuell führt der Titelverteidiger die Gesamtwertung mit 167 WM-Punkten an. Auch in der Fahrerwertung liegt die französische Equipe ausgezeichnet im Rennen. Mit zwei ePrix-Siegen und drei weiteren Podestplätzen belegt Sébastien Buemi mit 115 Punkten aktuell WM-Platz zwei.

Der Schweizer in Diensten von Renault e.dams ist der erfolgreichste Pilot in der noch jungen Geschichte der rein elektrisch angetriebenen Weltmeisterschaft. In der Premierensaison 2014/2015 gewann Buemi mit Renault e.dams als einziger Fahrer drei Rennen und wurde mit nur einem Zähler Abstand Vize-Weltmeister. 2015/2016 erhöhte der frühere Langstrecken-Weltmeister und Formel 1-Pilot sein Siegkonto auf insgesamt fünf ePrix-Erfolge.

Rennstrecke und Fan-Village im Herzen der Hauptstadt

In Berlin erlebt die Formel E am 21. Mai wieder eine Neuerung: Nachdem das Rennen im Vorjahr auf dem Vorfeld des historischen Flughafens Tempelhof stattfand, steigt der diesjährige ePrix im Herzen der Hauptstadt und führt durch die Stadtteile Friedrichshain und Mitte. Fernsehturm und Berliner Dom sind als markante Wahrzeichen fast ständig im Blick, der benachbarte Alexanderplatz wird ins Fan-Geschehen mit einbezogen.

Die Start- und Zielgerade führt die Karl-Marx-Allee hinunter in Richtung des „Alex”. Von der Spitzkehre etwa in Höhe der U-Bahn-Station Schillingstraße geht es in umgekehrter Richtung zurück. Nach einer Schikane passieren die Boliden erstmals kurz den Strausberger Platz und biegen in einer schnellen Rechtskurve auf die Lichtenberger Straße ab. Nach einer Doppelrechts führt eine Gerade direkt auf das Oval des Strausberger Platzes. Diesmal fahren die Formel E-Piloten im „Kreisverkehr” geradeaus, nehmen eine 180-Grad-Kehre und beschleunigen durch den verbleibenden Rechtsbogen zurück auf Start und Ziel. Der 2,030 Kilometer lange Kurs umfasst elf Kurven. Die geplanten 48 Rennrunden summieren sich zu einer Distanz von 97,44 Kilometern. Zuschauertribünen befinden sich rund um den Strausberger Platz – den das Feld drei Mal pro Runde passiert – sowie bei Start und Ziel, vor der Spitzkehre und an der Doppelrechtskehre auf der südlichen Lichtenberger Straße.

Dabei können die Fans aktiv Einfluss auf das Renngeschehen nehmen: über den sogenannten „Fan Boost”. Per Online-Voting auf der Website http://www.fiaformulae.com oder über die kostenlose FIA Formel E-App bestimmen sie, welche drei Piloten während des ePrix von Berlin den auf 100 Kilojoule limitierten Zusatzschub von bis zu 30 kW (rund 40 PS) erhalten.

Zwischen der Boxenanlage und dem Alexanderplatz schlägt das eVillage seine Zelte auf. In diesem Entertainmentbereich – der allen Besuchern auch ohne Tribünenticket offensteht – können die Fans bei der Autogrammstunde die Fahrer aus nächster Nähe erleben, in Fahrsimulatoren ihr Können ausprobieren, Live-Musik genießen und vieles mehr. Renault präsentiert dort den zweisitzigen Renault Twizy und den kompakten Renault ZOE – Deutschlands beliebtestes Elektroauto.

Elektromobilität mit Emotion – Formel E in den Metropolen

Mit dem spektakulären Austragungsort setzt der ePrix von Berlin das zuschauerfreundliche Konzept der Formel E mustergültig um. Seit dem Start der emissionsfreien Rennserie finden die Läufe nicht auf abseits gelegenen Rennstrecken statt, sondern mitten in pulsierenden Großstädten wie Buenos Aires und Paris oder attraktiven Urlaubsorten wie dem kalifornischen Long Beach oder dem südamerikanischen Punta del Este. So kommt die Formel E zu den Menschen – und gewinnt mit ihrem attraktiven Erlebnispaket auch urbanes Eventpublikum, das ansonsten nicht unbedingt motorsportaffin ist.

Für eine rein elektrisch angetriebene Rennserie ist es noch aus einem anderen Grund folgerichtig, die Rennaction mitten in die City zu bringen: In den Großstädten wohnen die meisten der Menschen, für die der Kauf eines Elektroautos sinnvoll und vorteilhaft ist. Mit einem emotionalen Event wie der Formel E erleben sie, dass Elektromobilität nicht nur eine Kopfsache ist – denn hier sagt auch der Bauch „ja” zum emissionsfreien* Autofahren.

Der ePrix von Berlin ist eine kompakte Eintagesveranstaltung. Der Event beginnt am Samstag, den 21. Mai, ab 8.15 Uhr mit dem Freien Training. Das Qualifying startet um 12:00 Uhr und das etwa einstündige Rennen beginnt um 16:00 Uhr. Die zweite Saison der FIA Formel E-Weltmeisterschaft endet sechs Wochen später in London. Das große Finale umfasst gleich zwei einzeln gewertete ePrix am Samstag, den 2., und Sonntag, den 3. Juli.

Gesamtwertung Teams nach sieben von zehn Rennen

1. Renault e.dams, 167 Punkte

2. ABT Schaeffler, 158 Punkte

3. Dragon, 112 Punkte

4. Virgin, 106 Punkte

5.Mahindra, 65 Punkte

6. Venturi, 59 Punkte

7. Andretti, 39 Punkte

8. Team Aguri, 24 Punkte

9. NextEV TCR, 14 Punkte

Gesamtwertung Fahrer nach sieben von zehn Rennen

1. Lucas di Grassi, 126 Punkte

2. Sébastien Buemi, 115 Punkte

3. Sam Bird, 82 Punkte

4. Jérôme d’Ambrosio, 64 Punkte

5. Stéphane Sarrazin, 58 Punkte

6. Nicolas Prost, 52 Punkte

7. Loïc Duval, 48 Punkte

8. Nick Heidfeld, 41 Punkte

9. Robin Frijns, 37 Punkte

10. Daniel Abt, 32 Punkte

*keine Emissionen im Fahrbetrieb

Als Pionier der Elektromobilität und europäischer Marktführer bei 100% elektrischen Serienfahrzeugen startet Renault in der FIA Formel E-Weltmeisterschaft 2016 mit seinem eigenen Rennstall Renault e.dams die Mission Titelverteidigung. Der Autohersteller ist in der innovativen Rennserie bereits seit der Premierensaison mit am Start und schrieb als Teamweltmeister Motorsportgeschichte.

Mit den Modellen Twizy, ZOE und Kangoo Z.E. bietet Renault gleich drei 100% elektrische Serienfahrzeuge an. In Europa hat Renault 2015 mehr Elektrofahrzeuge als jeder andere Hersteller verkauft. Der französische Automobilhersteller lieferte mehr als 23.000 rein elektrische Fahrzeuge aus, das entspricht einem Marktanteil von fast 24 Prozent.

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Clio Cup Central Europe kehrt an seine Geburtsstätte zurück

 

 

 

Clio Cup Central Europe kehrt an seine Geburtsstätte zurückAm 26. April 2014 fand in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben das erste Rennen zum Renault Clio Cup Central Europe statt. In diesem Jahr ist der 3,696 Kilometer lange Kurs nahe Magdeburg die zweite Station des Kalenders, die am kommenden Wochenende angesteuert wird. Dino Calcum (Stucki Motorsport) dominierte vor drei Wochen den Auftakt am Sachsenring und fuhr beide Siege ein. In Oschersleben kehrt mit dem Tschechen Tomáš Pekař (Carpek Service) ein aus den letzten Saisons bekannter Rivale des Bochumers zurück.

Seit seinem Einstieg in die Renault Markenpokale im Jahr 2012 gehörte Tomáš Pekař zu den Sieganwärtern. Der rennfahrende Teamchef wurde 2013 Vizemeister im Renault Clio Cup Bohemia. Im vergangenen Jahr gewann Pekař erstmals sein Heimspiel in Most. Dieses Jahr ist Pekař sporadisch am Start und versucht, Dino Calcum in Oschersleben von der Spitze zu verdrängen.

CALCUM DOMINIERT AM SACHSENRING, KAIBACH UND STUCKI FOLGEN

Dino Calcum fuhr am Sachsenring in beiden Rennen ungefährdet zum Sieg. Sein Teamkollege bei Stucki Motorsport, Andreas Stucki, folgte dem Bochumer zweimal auf Rang drei. Mit zwei zweiten Plätzen feierte Sandro Kaibach (Steibel Motorsport) seine ersten beiden Podesterfolge im Clio Cup Central Europe. Außerdem gewann der 18-jährige Ravensburger die Junior-Wertung für die Piloten bis 20 Jahre.

Beide Piloten des neuen Teams No Name Fighter aus der Schweiz feierten am Sachsenring ebenfalls Erfolge. Daniel Nyffeler erzielte mit Rang vier im zweiten Rennen das beste Ergebnis seiner Clio Cup Karriere. René Leutenegger siegte, mit den Plätzen sechs und fünf, in beiden Rennen in der Gentleman-Wertung für die Fahrer ab 40 Jahren.

WEITERE RÜCKKEHRER IN OSCHERSLEBEN

René Leutenegger bekommt in Oschersleben Konkurrenz von seinem Schweizer Landsmann Roland Schmid (Valente Schmid). Beide kämpften im vergangenen Jahr um den Titel in der Gentleman-Wertung und realisierten ebenfalls Podestplätze im Gesamtfeld.

Nach sporadischen Starts 2015 gibt auch die 23-jährige Lisa Brunner (Stucki Motorsport) in Oschersleben ihren diesjährigen Einstand im Clio Cup Central Europe.

SCHWEDISCHE CLIO CUP GRÖßE ZU GAST

Erstmals fährt der Schwede Albin Wärnelöv im Clio Cup Central Europe. Der 28-Jährige war 2015 Gesamtdritter im schwedischen Clio Cup. Wärnelöv kennt den Kurs von Oschersleben von Testfahrten und stößt startet in Tomáš Pekař Mannschaft Carpek Service.

ANDERE VERANSTALTUNG, GLEICHES FORMAT

2015 war die Motorsport Arena Oschersleben der Schauplatz für die Auftaktläufe im Paket mit dem ADAC GT Masters. Pascal Eberle gewann beide Rennen. Dieses Jahr bildet der Preis der Stadt Magdeburg vom MCS Stuttgart den Rahmen. Der Rennmodus ist der gleiche, wie vor drei Wochen am Sachsenring. Beide Rennen dauern 30 Minuten. Im 30-minütigen Zeittraining wird die Startaufstellung für Rennen eins anhand der schnellsten Zeiten ermittelt, während die zweitschnellsten Zeiten die Startreihenfolge für den zweiten Lauf bestimmen. Live Timing ist auf www.raceresults.at verfügbar.


VERANSTALTUNGSZEITPLAN - OSCHERSLEBEN

Freitag, 20. Mai 2016 11:15 Uhr - 11:45 Uhr 1. Freies Training | 14:45 Uhr - 15:15 Uhr 2. Freies Training
Samstag, 21. Mai 2016 09:45 Uhr - 10:15 Uhr Zeittraining | 15:10 Uhr - 15:40 Uhr Rennen 1
Sonntag, 22. Mai 2016 11:35 Uhr - 12:05 Uhr Rennen 2

 

 

 

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Clio Cup Central Europe beginnt neue Saison mit Premieren

Clio Cup Central Europe beginnt neue Saison mit PremierenAm kommenden Wochenende startet der Renault Clio Cup Central Europe auf dem Sachsenring ins Jahr 2016. Zum Auftakt in seine dritte Saison fährt der Markenpokal zum ersten Mal im Erzgebirge. Die für viele unbekannte und gleichermaßen anspruchsvolle Berg- und Talstrecke, viele neue Gesichter im Starterfeld, große Junioren-Förderung und das neue Zeittrainingsformat machen die Reise zum Sachsenring einen Ausflug ins Ungewisse. Auf www.renault-sport.de sehen Sie beide Rennen im Live Stream.

Nach dem Aufstieg von Vorjahresmeister Pascal Eberle in die ADAC TCR Germany ist der Weg frei für einen neuen Titelträger. Dino Calcum (Stucki Motorsport) geht als Vizemeister 2015 und als zweimaliger Titelträger in den Renault Markenpokalen mit großen Ambitionen in die neue Saison. Der Bochumer trifft am Sachsenring auf zahlreiche Neueinsteiger.

VIER NEUE TEAMS, SIEBEN NEUE PILOTEN

Seyffahrt Motorsport tritt mit Porsche Carrera Cup Erfahrung erstmals im Renault Clio Cup Central Europe an. Eines der beiden Autos im Team von Rüdiger Seyffahrt aus Querfurt steuert Mike Hesse. Der Rietberger war bereits 2013 zweitbester Junior im Clio Cup Bohemia. Seitdem ist der 21-Jährige unter anderem mit einem Mercedes SLS GT3 in der P9 Challenge gestartet und kommt nun in die Renault Markenpokale zurück.

Zweiter Pilot bei Seyffahrt Motorsport ist Tobias Zoll, der eine lange Kartkarriere hinter sich hat und Rennerfahrung aus der RCN Rundstrecken Challange Nürburgring mitbringt.
Nils Mierschke, Ex-Meister der Division zwei in der ADAC Procar und vormals Pilot im ADAC VW Polo Cup, tritt nach einjähriger Rennpause erstmals im Clio Cup Central Europe an. Der 26-jährige aus Fränkisch-Crumbach startet im familieneigenen Team Mierschke Motorsport, das von seinem Vater Harald geleitet wird.

Das Certainty Racing Team aus den Niederlanden stand im vergangenen Jahr bei seinem Heimrennen in Zandvoort mit in der Startaufstellung. Am Sachsenring greift Teamchef Dillon Koster selbst ins Lenkrad. Der 39-Jährige blickt auf rund 20 Jahre Rennerfahrung zurück und trat in Deutschland vor allem durch Starts im Seat Leon Supercopa in Erscheinung.

Zweiter Fahrer ist Neuling Simon Reicher. Der Österreicher steht vor seiner ersten Saison im Autorennsport. Im Kartsport hat Reicher diverse Meisterschaften in Deutschland und Italien absolviert. Er ist der erste Österreicher im Clio Cup Central Europe.

Die aus den vergangenen Saisons bekannten Schweizer, René Leutenegger und Daniel Nyffeler, spannen 2016 zusammen und gehen mit einem neugegründeten, eigenen Team an den Start. Der Name wird erst am Sachsenring bekanntgegeben.

AUCH ETABLIERTE TEAMS SETZEN AUF NEUZUGÄNGE, EINZIG STUCKI MOTORSPORT MIT KONSTANZ

Steibel Motorsport, letztes Jahr Meister mit Pascal Eberle, verstärkt sich mit Manuel Brinkmann. Der Berliner kommt mit Erfahrung aus der MINI Challenge, der VLN und dem Bördesprint. Sandro Kaibach, 2015 Zweiter der Junior Wertung, wechselt von Schlaug Motorsport ins Lager von Claus Steibel.

Das Team von Manfred Schlaug verhilft dagegen dem Kart-Umsteiger Tomas Wojcik aus Polen zum Einstieg in den Automobilsport.

Einziges Team mit unveränderter Stammbesetzung ist Stucki Motorsport. Der Schweizer Andreas Stucki, Sohn von Teamchef Josef Stucki, bleibt Teamkollege von Dino Calcum.

VORJAHRESMEISTER EBERLE FÖRDERT JUNIOREN

Auch 2016 wird eine Gentleman Wertung für die Piloten ab 40 Jahren ausgetragen. In der Junior Wertung starten die Fahrer bis 20 Jahre. Vorjahresmeister Pascal Eberle nimmt sich erstmals den Nachwuchsfahrern an.

Am Donnerstag vor den Trainings schauen sich Sandro Kaibach, Tomas Wojcik und Simon Reicher mit ihrem Mentor den Rennkurs an. Außerdem werten sie mit Eberle und Renault Sport Ingenieur Julien Monod ihre Daten aus den Trainings aus. Rennleiter Janko Garbsch hält eine zusätzliche Fahrerbesprechung. Außerdem bekommen die Junioren ein Medientraining.

RENNFORMAT UNVERÄNDERT, ZEITTRAINING MIT NEUERUNG

Weiterhin werden pro Wochenende zwei Rennen über 30 Minuten gefahren. Zum Auftakt finden beide Läufe am Sonntag statt. Der erste morgens, der zweite spätnachmittags. Beide Rennen werden live auf www.renault-sport.de übertragen. Die Sendezeiten finden Sie untenstehend.

Am Samstagnachmittag debütiert das neue Zeittrainingsformat. In der halbstündigen Sitzung bilden die absoluten Bestzeiten die Startreihenfolge für das erste Rennen. Die Startaufstellung von Lauf zwei ergibt sich aus den zweitschnellsten Runden. Bisher wurden die Plätze für Rennen zwei mit einem Losverfahren auf Basis des Resultats von Rennen eins vergeben.

LETZTES CLIO CUP RENNEN LIEGT ÜBER EINE DEKADE ZURÜCK

Die beiden Auftaktrennen zum Renault Clio Cup Central Europe sind die ersten Clio Cup Läufe am Sachsenring seit elf Jahren. 2005 startete zuletzt der Renault Clio R.S. Cup mit der inzwischen vorletzten Fahrzeug-Generation im BERU Top 10 Paket. Unter den damaligen 18 Startern findet sich allerdings keiner der diesjährigen Akteure.

TV ZEITPLAN - SACHSENRING

Sonntag, 01. Mai 2016 | 09:20 Uhr - 10:10 Uhr Rennen 1 | 17:10 Uhr - 18:00 Uhr Rennen 2

VERANSTALTUNGSZEITPLAN - SACHSENRING

Freitag, 29. April 2016 | 09:20 Uhr - 09:50 Uhr 1. Freies Training | 14:00 Uhr - 14:30 Uhr 2. Freies Training
Samstag, 30. April 2016 | 15:00 Uhr - 15:30 Uhr Zeittraining
Sonntag, 01. Mai 2016 | 09:30 Uhr - 10:00 Uhr Rennen 1 | 17:20 Uhr - 17:50 Uhr Rennen 2

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Renault e.Dams baut Vorsprung in Teamwertung aus

  Renault e.Dams baut Vorsprung in Teamwertung ausRenault e.Dams hat beim ePrix von Paris, Lauf sieben der FIA Formel E-Weltmeisterschaft, ein solides Resultat erzielt. Sébastien Buemi gelang als Drittplatziertem der Sprung aufs Siegerpodium, sein Teamkollege Nicolas Prost wurde Vierter. Beide Piloten fuhren mit ihren rein elektrisch angetriebenen und lokal emissionsfreien Renault Z.E.15 ein starkes, problemfreies Rennen, das mit einer Safety Car-Phase endete. Renault e.Dams hat mit nunmehr 165 Punkten seine Führung in der Teamwertung verteidigt. Buemi liegt in der Fahrermeisterschaft weiterhin auf Rang zwei, Prost ist sechster.

Von der fünften und achten Startposition aus schafften es Nicolas und Sébastien heil durch die enge erste Kurve des 1,92 Kilometer langen Stadtkurses im Herzen von Paris und machten schnell Positionen gut. In Runde zwei konnte Prost bereits auf Platz vier vorrücken, Buemi war siebter. Der Schweizer überholte in Umlauf neun Oliver Turvey sowie in Runde 18 Stéphane Sarrazin und rückte dadurch auf Rang fünf vor.

Noch vor dem obligatorischen Fahrzeugwechsel zur Halbzeit des 45-Runden-Rennens zog Buemi auch an seinem Teamkollegen vorbei. Beide Boxenstopps gelangen dank der fehlerfrei arbeitenden Renault e.Dams-Crew tadellos, und die Renault Z.E.15-Fahrer kehrten in unveränderter Reihenfolge auf die Strecke zurück.

Anschließend entbrannte ein spektakuläres Duell zwischen Buemi und dem vor ihm liegenden Sam Bird um die dritte Position, das über viele Runden für Begeisterung sorgte. Selbst mit dem zusätzlichen Schub des sogenannten FanBoost gelang es dem Eidgenossen zunächst aber nicht, den Briten zu überholen. Erst nach einem Fahrfehler von Bird in Runde 40 konnten Sébastien und Nicolas die Plätze drei und vier einnehmen. Wenig später machte die Bergung eines verunfallten Autos den Einsatz des Safety Car nötig, der bis zur Zieldurchfahrt dauern sollte.

Im ersten Freien Training am Samstagmorgen hatte Buemi bei kühlen Außentemperaturen mit einer Zeit von 1.02,841 Minuten die schnellste Runde vorgelegt und war damit in die erste Qualifying-Gruppe eingezogen. Dort sicherte er sich den achten Startplatz. Prost wurde der dritten Qualifying-Session zugeteilt. Mit einer Rundenzeit von 1.02,339 Minuten zog der Franzose in das „Super Pole”-Einzelzeitfahren ein, wo er Fünfter wurde.

SÉBASTIEN BUEMI (STARTNUMMER 9):

„Für Renault ist ein Rennen in Frankreich natürlich immer ein besonderes Ereignis, also haben wir uns angestrengt, den Fans eine gute Show zu bieten – ich hoffe, sie mochten es! Auf der anderen Seite erwies sich der ePrix von Paris als anstrengende Angelegenheit. Wir hatten Mühe, die Reifen auf Temperatur zu bekommen, und Überholen fällt auf einem Stadtkurs wie diesem schwer. Darum bin ich mit der Podiumsplatzierung nach meiner achten Startposition ganz zufrieden. Bis zum nächsten ePrix konzentriere ich mich jetzt darauf, mein Qualifying zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass wir auch in Berlin ein schnelles Auto haben werden.”

NICOLAS PROST (STARTNUMMER 8):

„Platz vier ist nicht schlecht, auch wenn ich noch lieber aufs Siegerpodium gesprungen wäre. Wir haben einen schwierigen Tag erlebt, in den Trainingssessions fehlte es uns noch an Schnelligkeit. So gesehen ist die dritte und vierte Position mehr, als wir uns nach der Vorbereitung auf das Rennen ausgerechnet hatten, und ein wichtiges Ergebnis für das Team im Kampf um die Titelverteidigung. Es stehen nur noch vier ePrix aus, da müssen wir in Höchstform sein. Auf einem Straßenkurs inmitten der französischen Hauptstadt zu fahren, war natürlich besonders motivierend – ich habe gehört, die Fernsehbilder sollen toll gewesen sein. Immer mehr Fans entdecken die Formel E. Hoffentlich sorgt der Erfolg dieses Rennens in Paris dafür, dass wir in der kommenden Saison zurückkehren.”

VINCENT GAILLARDOT, RENAULT SPORT PROJEKTLEITER FORMEL E:

„Nach dem schwierigen Rennen in Long Beach hat unser Team hier in Paris wieder ein gutes Ergebnis eingefahren. Wir sind bei der Analyse noch einmal bis ins kleinste Detail gegangen, um für diesen ePrix bestens gerüstet zu sein. Die Bedingungen waren mit den niedrigen Temperaturen und dem geringen Grip der Strecke sehr speziell, aber wir konnten uns darauf einstellen und haben schnell unser Selbstvertrauen wiedergefunden. Im Rennen waren wir schnell. Jetzt müssen wir unsere Vorstellung im Qualifying verbessern, darauf werden wir uns in den kommenden Tagen konzentrieren. Beide Fahrer lieferten einen guten Job ab. Wir arbeiten in die richtige Richtung, um schon bald wieder gewinnen zu können.”

ALAIN PROST, LEITENDER TEAMMANAGER:

„Ich bin mit dem Resultat zufrieden. Vor dem Beginn dieses Rennwochenendes hatte ich die Befürchtung, dass wir vielleicht nicht so gut abschneiden würden. Angesichts des immensen Drucks, der auf uns lastete, und unserer Probleme im Qualifying, als wir die Reifen nicht auf die optimale Arbeitstemperatur bringen konnten, ist es gut, in der Teamwertung keine Punkte verloren zu haben. Großartig, bei unserem Heimspiel hier in Frankreich eine Podiumsplatzierung zu erzielen. Sébastien Buemi gehört auch weiterhin zu den großen Favoriten auf den Fahrertitel. Nicolas hat sich mit einer guten Vorstellung zurückgemeldet. Auch auf das Rennen an sich dürfen wir stolz sein. Die Zuschauer waren fantastisch, wir haben in unserer Hauptstadt eine tolle Show gezeigt. Das war für uns und Renault ein großer Erfolg.”

JEAN-PAUL DRIOT, LEITENDER TEAMMANAGER:

„Angesichts unserer Startplätze geht das Rennergebnis in Ordnung. Auch während des Rennens hatten wir Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bringen – ein Umstand, der uns schon die ganze Saison begleitet. In den ersten beiden Runden haben wir drei Sekunden auf die Virgin-Autos vor uns verloren. Mit warmen Pneus konnten wir wenig später zurückschlagen. Ohne den Einsatz des Safety Car wäre vielleicht sogar die nächsthöhere Stufe auf dem Podium möglich gewesen, denn wir fuhren effizienter als die Fahrzeuge vor uns und konnten das Potenzial der Reifen länger nutzen. Wir haben unseren Vorsprung in der Teamwertung leicht ausgebaut, damit war das Wochenende gut. Aber wir müssen weiterhin hart arbeiten, damit wir auch beim nächsten Rennen in Berlin um beide Meisterschaften kämpfen können.”

Der nächste Lauf der FIA Formel E-Weltmeisterschaft – der ePrix von Berlin – findet am 21. Mai 2016 rund um den Alexanderplatz der deutschen Hauptstadt statt

Rennergebnis ePrix von Paris (F)

1. Lucas di Grassi (Abt Schaeffler), 52.40,324 min

2. Jean-Eric Vergne (Virgin), 0,853 s zurück

3. Sébastien Buemi (Renault e.dams), 1,616 s zurück*

4. Nicolas Prost (Renault e.dams), 2,142 s zurück

5. Stéphane Sarrazin (Venturi), 3,044 s zurück

6. Sam Bird (Virgin), 3,856 s zurück

7. Robin Frijns (Andretti), 5,141 s zurück

8. Antonio Félix da Costa (Aguri), 7,000 s zurück

9. Bruno Senna (Mahindra), 8,433 s zurück

10. Daniel Abt (Abt Schaeffler), 9,479 s zurück

11. Jérôme D’Ambrosio (Dragon), 10,738 s zurück

12. Nick Heidfeld (Mahindra), 12,453 s zurück**

13. Oliver Turvey (NEXTEV TCR), 13,721 s zurück

14. Mike Conway (Venturi), 14,833 s zurück

15. Simona de Silvestro (Andretti), 16,049 s zurück

* Pole Position

** Schnellste Rennrunde

Gesamtwertung Fahrer nach sieben von elf Rennen

1. Lucas di Grassi, 126 Punkte

2. Sébastien Buemi, 115 Punkte

3. Sam Bird, 82 Punkte

4.Jérôme d’Ambrosio, 64 Punkte

5. Stéphane Sarrazin, 58 Punkte

6.Nicolas Prost, 52 Punkte

7. Loïc Duval, 48 Punkte

8. Nick Heidfeld, 41 Punkte

9. Robin Frijns, 37 Punkte

10.Daniel Abt, 32 Punkte

Gesamtwertung Teams nach sieben von elf Rennen

1. Renault e.dams, 167 Punkte

2. ABT Schaeffler, 158 Punkte

3. Dragon, 112 Punkte

4. Virgin, 106 Punkte

5.Mahindra, 65 Punkte

6. Venturi, 59 Punkte

7. Andretti, 39 Punkte

8. Team Aguri, 24 Punkte

9. NextEV TCR, 14 Punkte

Als Pionier der Elektromobilität und europäischer Marktführer bei 100% elektrischen Serienfahrzeugen startet Renault in der FIA Formel E-Weltmeisterschaft 2016 mit seinem eigenen Rennstall Renault e.Dams die Mission Titelverteidigung. Der Autohersteller ist in der innovativen Rennserie bereits seit der Premierensaison mit am Start und schrieb als Teamweltmeister Motorsportgeschichte.

Mit den Modellen Twizy, ZOE und Kangoo Z.E. bietet Renault gleich drei 100% elektrische Serienfahrzeuge an. In Europa hat Renault 2015 mehr Elektrofahrzeuge als jeder andere Hersteller verkauft. Der französische Automobilhersteller lieferte mehr als 23.000 rein elektrische Fahrzeuge aus, das entspricht einem Marktanteil von fast 24 Prozent.

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