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Die Welt des Tunings trifft sich beim PS-Feuerwerk am Bodensee

Die Welt des Tunings trifft sich beim PS-Feuerwerk am BodenseeFrisch getunt startet das internationale Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Clubszene vom 28. April bis 1. Mai 2017 wieder durch. Für die 15. Auflage der PS-Party am Bodensee wurde das Rahmenprogramm erneut erweitert. Die Tuning World Bodensee ist auch 2017 Europas Epizentrum für Liebhaber individueller Sportwagen sowie Showcars und sorgt für noch mehr fahraktive Abwechslung. Rund 200 Branchenvertreter der Tuning- und Zubehörindustrie zeigen gemeinsam mit dem Verband der Automobil Tuner (VDAT) in Friedrichshafen die automobilen Neuheiten. Modifiziert wurde die Hallenaufteilung: Die Performance Area wandert in die Rothaushalle A1 und die Showbühne mit der Wahl zur Miss Tuning findet im Foyer Ost ihren neuen Platz. Erstmals auf einer Messe können die Besucher den japanischen Widebody-Artist und Porsche-Veredler Akira Nakai live beim Bau eines „Rauh-Welt Begriff Porsche“ begleiten. Zahlreiche weitere Stars aus der Tuningszene, Sport und TV sind auf der Tuning World Bodensee vor Ort, so auch YouTube-Star und Driftkönig Ken Block.


„Von Anfang an ist das geballte Infotainment und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit der Einbindung der Tuningclubs eines unserer Erfolgsgeheimnisse“, so Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Für 2017 haben wir unser Konzept getunt und bieten nun für die Besucher mit einer aufregenden Freestyle Monster-Truck- und Stunt-Show, Burnout Roulette und vielem mehr ein PS-starkes Plus an Action.“ Anlässlich des 50. Geburtstags von AMG zeigt eine Sonderausstellung die kreativen Umbauten auf AMG-Basis. Auch der VDAT feiert auf der Tuning World Bodensee ein Jubiläum. Seit 30 Jahren sorgt er für sicheres Tuning und Zubehör auf Deutschlands Straßen. Im Rampenlicht der Club- und Private-Car-Areas stehen in Friedrichshafen über 1000 einmalige Showcars, die erneut beweisen, dass die Faszination des Tunings keine Grenzen kennt. „Immer wieder entwickelt die Tuningindustrie Innovationen, die wirklich bahnbrechend sind“, erklärt Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann im Vorfeld der Tuning World Bodensee. „Die Branche ist schon so weit, dass man heute per Smartphone-App und Zusatzsteuergerät die Motorleistung beeinflussen kann. Vieles was wir heute als Standardoption beim Konfigurieren eines Neuwagens sehen, ist oftmals aus einer Idee der Tuningindustrie entstanden.“ Zahlreiche High-Performance-Zubehörlinien und Motorsportabteilungen von Automobilherstellern haben ihre Wurzeln bei den Veredlern. Bestes Beispiel ist Mercedes-AMG.

Sidney Hoffmann trifft Akira Nakai, den Godfather von „Rauh-Welt Begriff“
RWB goes TWB: PS-Profi Sidney Hoffmann trifft auf der Tuning World Bodensee auf den japanischen Porsche-Künstler Akira Nakai und gemeinsam bauen die beiden erstmals auf einer Tuningmesse in Deutschland einen „Rauh-Welt Begriff“ Porsche live vor Publikum auf. Sidney Hoffmann zeigt sich begeistert von Nakais Können: „Die unbeschreibliche Präzision, das konzentrierte Arbeiten, die Kenntnis über so ziemlich jedes Teil an einem luftgekühlten Porsche: Ich dachte immer, ich wäre in dieser Hinsicht etwas verrückt.“ Während der Messe bekommt der Porsche 993 C4 Schalter einen einzigartigen Widebody-Look und die Fans erleben den japanischen Star-Tuner beim Schaffen eines automobilen Einzelstücks.

European Tuning Showdown: Die Olympiade des Showtunings
Limitiert auf die 64 besten Showcars aus ganz Europa ist der European Tuning Showdown längst der renommierteste „Show & Shine”-Wettbewerb der Tuningszene. Wenn Oldtimer, Youngtimer und aktuelle Fahrzeuge bei den Kopf-an-Kopf-Duellen gegeneinander antreten, knistert die Luft vor Spannung. Eine hochkarätige Jury aus Tuning- und KFZ-Experten prüft in insgesamt 72 Duellen und einer Finalrunde die automobilen Schmuckstücke auf Verarbeitung, Style und Show-Konzept. Schließlich geht es auf der Tuning World Bodensee nicht nur um Preise im Wert von 10 000 Euro, sondern auch um die Krone des „Show & Shine”.

Sport und Action in der Drift-Area
„Gib Gummi“ heißt es beim German Speed Drift auf dem Static Display. Mehrmals täglich finden die Drift-Battles und -Shows statt und die Fahrer bringen vor vollbesetzten Rängen die Reifen und das Publikum zum Durchdrehen. Hautnah erleben die Besucher Deutschlands beste Drifter im offenen Fahrerlager und bei den Autogrammstunden.

Die Tuning World Bodensee Stars vor und hinter dem Lenkrad
Für Montag, 1. Mai hat sich YouTube-Drifter und Rallyefahrer Ken Block angemeldet und nimmt nicht nur die Driftshows unter die Lupe. Der US-amerikanische Rallyefahrer, Gymkhana-Athlet und YouTube-Star begeistert mit seinen Driftvideos ein Millionenpublikum. Auch 2017 ist der Sonax-Markenbotschafter in Friedrichshafen vor Ort. Wie im Vorjahr können ihn seine Fans beim Meet & Greet und bei einer Autogrammstunde ganz nah erleben. Beim Driften hat auch Dubai-Tuner Franz Simon ein Wörtchen mitzureden. Seit Kurzem geht er in der Drift Allstars Meisterschaft an den Start und zeigt am Bodensee seine neusten Kreationen. Ebenfalls für seine Fans in Friedrichshafen vor Ort ist die US-Tuninglegende John d’Agostino.

Die Performance Area dreht auf: Monster-Truck-Show und Burnout-Roulette
Wenn die Monster-Trucks losgelassen werden, wird jede Menge Schrott plattgemacht. Bei der Freestyle Monster-Truck- & Stunt-Show mitten in der Rothaus Halle A1 wird kein Blech geredet, sondern mit verrückten Stunts jede Menge Blechschäden produziert. Zu fetten HipHop-Beats battlen sich Europas krasseste Lowrider. Die mit hydraulischen Fahrwerken ausgerüsteten Autos springen bis zu zwei Meter hoch und bringen den Tuning- und Lowrider-Flair aus Südkalifornien nach Friedrichshafen. Heiß wird es dann beim Burnout Roulette. Bei dem nicht eine Kugel auf die richtige Zahl springt, sondern mittels durchdrehender Reifen an einem modifizierten Fahrzeug die „Glückszahl“ ermittelt wird. Auf die Gewinner warten zahlreiche Fahrerlebnisse und Eintrittskarten am Nürburgring.

Wer wird Miss Tuning 2017?
Die große Bühne, das Rampenlicht, viele Zuschauer – hunderte Kandidatinnen aus ganz Europa haben sich beworben, nur 12 Finalistinnen erhalten eine Einladung an den Bodensee und treten beim Messe-Event im Foyer Ost an, um die neue Miss Tuning zu werden. Wer von den Girls kann die prominente Jury überzeugen und die amtierende Tuningbotschafterin Julia Oemler ablösen? Auf die neue Miss Tuning wartet ein Jahr voller Reisen, die Produktion des Hochglanzkalenders und die Teilnahme an zahlreichen Fotoshootings und Events. Als Dienstwagen erhält die neue Tuningbotschafterin einen Nissan Micra für ein Jahr, den die Truppe von „G.Stört Industries“ live auf der Messe tunt.

Auf die Plätze fertig los: Auf dem Parcours selbst Gas geben
Wer hat das Zeug zum Drift King? Im Freigelände Ost kann man Driften selbst erleben. Im speziell umgebauten Škoda geht es um das richtige Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Fahrgefühl. Deutschlands beste Autofahrer sind in Halle A7 gefragt. Im Parcours der Auto Bild können die Messebesucher ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Eine Mitfahrgelegenheit der etwas anderen Art bietet der Yokohama Offroad Parcours. Die Allradfahrzeuge müssen steile Rampen und Wippen in großer Höhe überwinden und zeigen was ein echter Allradler so kann.

Sonderschauen von den American Muscles bis zu den neuesten Tuningcars
Das Ruhrgebiet gilt als eine der Keimzellen des Tunings in Deutschland. In der Sonderausstellung Ruhrpott-Tuning in Halle B4 stehen die Boliden aus dem Pott im Mittelpunkt. 2017 feiert die Performance-Division von Mercedes ein Jubiläum. 50 Jahre Mercedes-AMG: Auto Bild sportscars präsentiert die faszinierenden Umbauten von Tunern wie Brabus, Carlsson oder Inden auf Mercedes AMG-Basis. Mit ihrem großvolumigen Hubraum, kernigen BigBlock-Sound und einer ganz besonderen Formensprache verzaubern seit Jahrzehnten US-Boliden so manchen Autofan. In der US-Car-Area in Halle B3 werden zahlreiche Fahrzeuge im American-Style in Szene gesetzt.

VIP-Parking in der Halle A2
Die größte Tuning-Garage der Welt: Besucher, die mit ihrem getunten Prachtstück zur Messe fahren, werden in diesem Jahr beim VIP-Parking erneut Teil der Veranstaltung. In Halle A2 können Tuning-Fans ihre Boliden dem Publikum präsentieren. Neben Welcome-Drinks und den bewundernden Blicken des Publikums profitieren die VIP-Parker auch vom kürzesten Laufweg auf die Messe. Tickets für das VIP-Parking sind für 49 Euro im Online-Vorverkauf erhältlich unter www.tuningworldbodensee.de.

Awards und ihre Gewinner funkeln um die Wette
Die Club Area ist das Herzstück der Tuning World Bodensee. Grund dafür sind nicht nur die rund 450 liebevoll getunten Autos, sondern auch die kreativen, witzigen und nicht selten aufwändigen Standbauten. Highlights der vergangenen Jahre waren Themen wie Filmkulissen, Baustellen, Tankstellen, Flughäfen oder eine Rennstrecke. Die Clubs mit den besten Ideen und der coolsten Umsetzung gewinnen einzigartige Preise. Die Nachfrage nach SUV und Geländewagen boomt seit Jahren. Auf der Tuning World Bodensee verleihen Yokohama und Auto Bild Allrad den 4x4 Award für getunte Performance-SUV. Mit einem Teilnehmerfeld von rund 600 Autos gehört der Yokohama Tuning Award zu den bedeutendsten Preisen der Tuning-Szene. Entsprechend begehrt sind die Pokale, die in den Kategorien Technik, Karosserie und „Show & Shine“ vergeben werden.

Partysafari und Aftershow-Beats in Friedrichshafen
Nach Messeschluss ist noch lange nicht Schluss. In wechselnden Partylocations feiert die Szene bis zum Morgengrauen weiter. Am Freitag, 28. und Samstag, 29. April knallen die Beats in der Diskothek Etage 1 und am Sonntag, 30. April geht’s ihm Club Metropol zur Sache. Karten gibt es auf der Messe im Vorverkauf.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Das internationale Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene findet von Freitag, 28. April bis Montag, 1. Mai 2017 statt und ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kostenfreies Parken auf den offiziellen Messeparkplätzen. Die Tageskarte kostet 14 Euro, ermäßigt und im Vorverkauf 12 Euro. Weitere Informationen unter: www.tuningworldbodensee.de, www.facebook.com/tuningworldbodensee und www.instagram.com/tuningworld_bodensee

 

 

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Neue Alpine A110 feiert Weltpremiere

Neue Alpine A110 feiert WeltpremiereWendig, kompakt, schnell: Mit der neuen A110 feiert Alpine auf dem Genfer Auto-Salon ein beeindruckendes Comeback. Der Mittelmotor-Zweisitzer mit dem ruhmreichen Namen beschleunigt in nur 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ermöglicht eine Topspeed von 250 km/h. Als Triebwerk kommt ein komplett neu entwickelter 1,8-Liter-Turbobenziner mit 185 kW/252 PS zum Einsatz. Maßgeblich zur herausragenden Performance trägt – ganz in der Tradition des legendären Namensgebers – auch das Leergewicht von lediglich 1.080 Kilogramm bei. Der Verkauf der A110 in Europa startet Ende 2017.

In bester Modelltradition verbindet die neue Alpine aufregendes Design, Leichtbau und kompakte Abmessungen. Mit 4.178 Millimetern ist die A110 ungefähr so lang wie ein Renault Clio. Die Breite von 1.798 Millimetern und die Höhe von lediglich 1.252 Millimetern sorgen für ein kraftvolles, sportliches Erscheinungsbild.

Chassis und Karosserie der A110 bestehen aus Aluminium. Je nach Beanspruchung ist das Leichtmetall geklebt, genietet und geschweißt. Damit stellt Alpine neben einem niedrigen Gewicht auch eine hohe Steifigkeit sicher. Optimal ist auch die Gewichtsverteilung: 44 Prozent des Fahrzeuggewichts lasten auf der Vorderachse, 56 Prozent auf der Hinterachse. Die Anordnung des Motors vor der Hinterachse und des Tanks hinter der Vorderachse ermöglicht außerdem eine Massenkonzentration am Fahrzeugschwerpunkt. Ergebnis ist ein Fahrverhalten, das hohe Kurvengeschwindigkeiten ermöglicht und für kurvige Gebirgsstraßen maßgeschneidert ist.

Neu entwickelter 1,8-Liter-Turbomotor

Der neue 1,8-Liter-Turbobenziner der A110 wurde von der Renault-Nissan Allianz entwickelt und von den Alpine Ingenieuren eigens auf den Einsatz in dem Sportwagen hin optimiert. Unter anderem statteten sie den Vierzylinder mit einem speziellen Ansaugtrakt, Turbolader und Auspuffsystem aus. Als Ergebnis der gezielten Überarbeitung mobilisiert das Aggregat 185 kW/252 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 320 Nm bereit.

Aus der üppigen Motorleistung und dem niedrigen Fahrzeuggewicht von 1.080 Kilogramm resultiert das exzellente Leistungsgewicht von 4,2 Kilogramm pro PS. Es hat wesentlichen Anteil daran, dass die A110 den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 km/h in nur 4,5 Sekunden absolviert.

7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe für optimale Performance

Die Kraftübertragung an die Hinterräder erfolgt über ein speziell für die neue Alpine entwickeltes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe von Getrag. Die Gangabstufung gewährleistet maximale Performance in allen Situationen.

Die gewichtsoptimierte und mit Hilfe computergestützter Strömungssimulationen konzipierte Auspuffanlage verfügt über ein zentral positioniertes Endrohr. Sie sorgt gleichermaßen für satten Sound und Extraleistung.

Der A110 Fahrer kann zwischen den drei Fahrprogrammen „Normal”, „Sport” und „Track” wählen, mit denen sich das Ansprechverhalten von Motor und Fahrpedal, die Rückmeldung vom Lenkrad, die Eingriffsparameter des Elektronischen Stabilitätsprogramms, der Auspuffsound und die Darstellung im Kombiinstrument regulieren lassen.

Neue Alpine A110 feiert WeltpremiereAusgefeilte Aerodynamik

Die neue A110 zeichnet sich durch hohe aerodynamische Effizienz aus. Der Sportwagen verfügt über einen Heckdiffusor und einen durchgängig flachen Unterboden – Merkmale aus der Welt der Supercars und des hochklassigen Motorsports. Hieraus ergeben sich ein hoher Anpressdruck an der angetriebenen Hinterachse und eine exzellente Fahrstabilität. Zusätzlich leiten spezielle Einlassöffnungen im Frontstoßfänger die Luft ohne störende Verwirbelungen an den Vorderrädern vorbei und verringern so den Luftwiderstand.

Ergebnis der aerodynamischen Optimierung ist ein Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert) von 0,32. Damit zählt die A110 zu den windschlüpfigsten Seriensportwagen auf dem Markt.

Das ausgefeilte Aerodynamikpaket ermöglicht den Verzicht auf einen Heckspoiler, der die von den Alpine Fans so geschätzte schlanke Linienführung beeinträchtigt hätte. Gleichzeitig trägt es zur Endgeschwindigkeit von 250 km/h1 bei.

Modernes Design mit historischen Zitaten

Das Design der A110 orientiert sich an der gleichnamigen Rallye-Legende der 1960er- und 1970er-Jahre, ist aber gleichzeitig durch moderne Stilelemente und Materialien gekennzeichnet. Unverwechselbare Merkmale in Anlehung an die klassische Berlinette A110 sind die runden Zusatzscheinwerfer und die Längsrippe auf der Fronthaube.

Die Fahrzeugflanken sind eng um Fahrgastzelle, Räder und Chassis geführt, während am Heck moderne LED-Rückleuchten mit X-förmiger Grafik und dynamischen Blinkern für einen attraktiven Look sorgen. Die schräg abfallende, weit in die Seiten gezogene Heckscheibe erinnert dagegen wieder an die Alpine Modelle der Vergangenheit.

Den Innenraum prägen ein minimalistisches Design, Leichtbaukomponenten und hochwertige Materialien wie vollnarbiges Leder, gebürstetes Aluminium oder Kohlefaser.

Lupenreines Sportfahrwerk

Den exzellenten Fahrleistungen und dem Fahrzeugcharakter entsprechend verfügt die A110 über ein lupenreines Sportfahrwerk mit Radführung an doppelten Querlenkern vorne und hinten. Das herausragende Handling und die dynamische Performance gehen Hand in Hand mit einer ausgeprägten Alltagstauglichkeit und hohem Fahrkomfort. So finden in dem Sportwagen Fahrer und Beifahrer nahezu jeder Größe und Statur bequem Platz. Auch Ein- und Ausstieg gehen trotz der geringen Fahrzeughöhe leicht vonstatten.

Renommierte Entwicklungs- und Fertigungspartner

Bei der Entwicklung der neuen A110 arbeiteten die Alpine Entwickler mit renommierten Partnern zusammen. So stammen die komplett aus Aluminium gefertigten Bremssättel von Brembo. In die Hinterradbremsen ist als Weltneuheit der Aktuator für die elektrische Parkbremse integriert – dadurch sinkt das Gewicht um 2,5 Kilogramm.

Die eleganten 18-Zoll-Räder aus geschmiedetem Aluminium liefert Otto Fuchs, während Sabelt die einteiligen Schalensitze beisteuert. Sie wiegen jeweils nur 13,1 Kilogramm und gewährleisten exzellente Seitenführung auch bei hohen Kurvengeschwindigkeiten.

Serienstart mit der Sonderauflage „PremiÈre Edition”

Das Ausstellungsfahrzeug in Genf entstammt der limitierten Sonderserie „Première Edition”, die Alpine zum Serienstart der A110 in 1.955 Exemplaren auflegt. Mit der Zahl wird an die Gründung der legendären Sportwagenmarke durch Jean Rédélé im Jahr 1955 erinnert. Die reichhaltige Serienausstattung der „Première Edition” umfasst:

  • Karosserielackierung in „Bleu Alpine”, „Noir Profond” oder „Blanc Solaire”
  • Otto Fuchs-Felgen aus geschmiedetem Aluminium im 18-Zoll-Format in Schwarz, glanzgedreht
  • drei Fahrprogramme „Normal”, „Sport” und „Track”
  • Hochleistungsbremsen mit Compound-Bremsscheiben aus zwei Materialien, Naben aus Aluminium sowie Bremssättel mit integriertem Aktuator für die Parkbremse hinten
  • gewichtsoptimierte, aktive Abgasanlage
  • Focal-Audiosystem
  • Interieur-Elemente in Kohlefaser Matt
  • Pedale aus gebürstetem Aluminium
  • einteilige Schalensitze von Sabelt mit Seitenwangen in gestepptem Leder
  • Trikolore-Abzeichen innen und außen
  • nummerierte Plakette auf der Mittelkonsole

Der vorläufige Preis der A110 „Première Edition” beträgt in Frankreich 58.500 Euro. Die endgültigen Preise wird Alpine Mitte 2017 bekannt geben.

In nur fünf Tagen ausverkauft

Die „Première Edition” war innerhalb von nur fünf Tagen ausverkauft. Alpine hatte für die Reservierung eigens eine Smartphone-App aufgelegt. In Kürze lassen sich mit dieser auch die Rechtslenkerversionen für den britischen und japanischen Markt ordern. Auch nach Auslaufen der „Première Edition” bleibt die Alpine App offen für die Bestellung der Modelle, die ab 2018 in den Handel kommen.

Bevor die Auslieferung der A110 startet, werden europaweit 60 Alpine Showrooms eröffnen, die von ausgewählten Renault Partnern betrieben werden. Der erste Alpine Showroom öffnet Ende April 2017 in Boulogne-Billancourt bei Paris.

Produktion im traditionsreichen Alpine Werk

Die neue A110 wurde im Technocentre der Renault Gruppe in Guyancourt und im Entwicklungszentrum von Renault Sport in Les Ulis entwickelt. Die Fertigung wird im traditionsreichen Alpine Werk in Dieppe erfolgen. Die Fabrik wurde 1969 vom Gründer der Marke, Jean Rédélé, eröffnet. Nach dem Produktionsende von Alpine im Jahr 1995 stellte der Standort unter anderem die Renault Sport Fahrzeuge sowie sportliche Kleinserien wie den Clio V6 und den Renault Sport Spider her. Aktuell wird in dem Werk der Renault Clio R.S. gebaut. Die Belegschaft in Dieppe verfügt über große Erfahrung bei der Herstellung von Sportwagen.

Die Renault Gruppe investierte im Vorfeld des Serienanlaufs für die A110 mehrere Millionen Euro am Standort. Unter anderem richtete sie eine komplett neue, weitgehend automatisierte Karosseriefertigung für die Montage des Vollaluminiumaufbaus des Sportwagens ein.

Alpine Schlüsseldaten

1955: Gründung der „Société des Automobiles Alpine”; Markteinführung des ersten Alpine Serienmodells A106
1962: Premiere der A110
1971: Erster Sieg bei der Rallye Monte Carlo; Gewinn der Internationalen Rallye-Markenmeisterschaft
1973: Gewinn der ersten Rallye-Weltmeisterschaft; Erwerb von Alpine durch Renault
1976: Premiere der A310 V6
1978: Alpine gewinnt bei den 24 Stunden von Le Mans
1985: Die Alpine GTA erscheint
1991: Premiere der A610
1995: Alpine stellt die Fertigung ein
2012: Ankündigung eines neuen Alpine Projekts
2015: Premiere der Alpine Célébration in Le Mans
2016: Ankündigung des Alpine Relaunchs und Präsentation der Alpine Vision

Technische Daten Alpine A110

Bauart Reihenvierzylinder
Ventile pro Zylinder 4
Hubraum (l) 1,8
Max. Leistung (kW / PS bei 1/min) 185 / 252 bei 6.000
Max. Drehmoment (Nm) 320
Einbauposition Mittelmotor
Antriebsart / Getriebe Heckantrieb / 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
Leergewicht (kg) 1.080 / 1.1032
Leistungs-Masse-Verhältnis (PS/t) 233 / 2283
Länge / Breite / Höhe (mm) 4.178 / 1.798 / 1.252
Radstand (mm) 2.419
Spurweite vorn / hinten (mm) 1.556 / 1.553
Bauart Vorderachse Aufhängung an doppelten Querlenkern
Bauart Hinterachse Aufhängung an doppelten Querlenkern
Bremssystem vorne (mm) 4-Kolben-Festsattel (320)
Bremssystem hinten (mm) 1-Kolben-Schwimmsattel (320)
Luftwiderstandsbeiwert (cw) 0,32
Luftwiderstand (cw x A) 0,621
Tankinhalt (l) 45
Gepäckraumvolumen vorne / hinten (l) 96 / 100
Reifendimension vorne / hinten 205/40 R 18 / 235/45 R 18
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 2504
Beschleunigung (0-100 km/h in s) 4,5
Kombinierter Verbrauch (l) 6,25
CO2 kombiniert (g/km) < 1406

 

1 Elektronisch abgeregelt.
2 Première Edition mit Optionen.
3 Première Edition mit Optionen.
4 Elektronisch abgeregelt.
5 Vorläufiger Wert.
6 Vorläufiger Wert.

 

 

 

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Gelungener Auftakt: Renault Clio R3T-Duo Carsten Mohe/Alexander Hirsch startet mit Klassensieg in die Saison

Gelungener Auftakt: Renault Clio R3T-Duo Carsten Mohe/Alexander Hirsch startet mit Klassensieg in die SaisonBei der Saarland-Pfalz-Rallye, erster von acht Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), beeindruckten Carsten Mohe und Beifahrer Alexander Hirsch mit einer souveränen Vorstellung. In seinem rund 225 PS starken Renault Clio R3T behauptete sich der schnelle Sachse gegen internationale Konkurrenz. Trotz zwischenzeitlicher technischer Probleme sicherte sich Mohe den Sieg in der Division 4 sowie Platz zwei in der Wertung der zweiradgetriebenen Fahrzeuge.

„Ein tolles Ergebnis und ein gelungener Saisonauftakt“, freut sich der Crottendorfer. „Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Titelgewinn in der 2WD-Wertung. Daher haben wir uns für eine taktisch clevere Fahrweise entschieden und sind im direkten Zweikampf mit den zahlreichen internationalen Gaststartern nicht ans absolute Limit gegangen. Manchmal muss man sein eigenes Ego eben zurückschrauben,“ erklärt der Rallye-Routinier.

Dennoch brillierte der 44-Jährige mit Top-Zeiten und zeigt sich mit dem Sieg in der Division 4 sowie Platz zwei in der 2WD-Wertung vollauf zufrieden – zumal er im Laufe der Veranstaltung mit einigen Problemen zu kämpfen hatte: „Am Freitag sind wir auf dem Zuschauerrundkurs in St. Wendel auf ein langsameres Fahrzeug aufgelaufen und verloren dabei wertvolle Zeit. Hinzu kommt: Während der Samstagsetappe hat insbesondere in schnellen Kurven immer wieder die Servolenkung unseres Clio ausgesetzt. Dadurch fehlte mir natürlich das nötige Vertrauen und wir haben etwas Tempo herausgenommen, um nichts zur riskieren und möglichst viele Meisterschaftspunkte mit nach Hause zu nehmen.“

Nach dem starken Saisonstart führt Carsten Mohe die Gesamtwertung in der Division 4 an und genießt mit Platz zwei in der Klasse der zweiradgetriebenen Fahrzeuge auch im Kampf um den 2WD-Titel eine gute Ausgangsposition. „Die Deutsche Rallye-Meisterschaft ist in diesem Jahr enorm spannend und bietet dank des hochklassigen Teilnehmerfeldes Motorsport auf höchstem Niveau. Die Organisatoren der Saarland-Pfalz-Rallye haben wie immer einen klasse Job gemacht. Jetzt können wir es kaum erwarten, Anfang April bei der Hessen-Rallye Vogelsberg wieder ins Lenkrad zu greifen“, betont Mohe.

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Renault Sport Formel 1-Team nimmt die Top Fünf ins Visier

  Renault Sport Formel 1-Team nimmt die Top Fünf ins VisierMit dem neu entwickelten Boliden R.S.17 geht das Renault Sport Formel 1-Team 2017 in der Königsklasse an den Start. Erklärtes Ziel des Werksteams ist Platz fünf in der Konstrukteursweltmeisterschaft. Anders als im Vorjahr entstand das Auto vom ersten Entwurf an komplett unter Renault Regie und ist damit das erste echte Renault Formel 1-Fahrzeug in der Hybrid-Ära. Neben dem deutschen Neuzugang und 115-fachen Grand-Prix-Teilnehmer Nico Hülkenberg steigt der Brite Jolyon Palmer ins Cockpit des R.S.17. Das Auftaktrennen startet am 26. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne.

„2017 ist die erste Saison, in der wir vom Start an als ein Team arbeiten”, erklärt Cyril Abiteboul, Managing Director von Renault Sport Racing. „Vergangenes Jahr hatten wir ein Fahrzeug, das sehr schnell fertiggestellt werden musste. Dieses Jahr konnten wir unser Auto in enger Abstimmung zwischen dem Motorenzentrum Viry-Châtillon und der Chassisfertigung in Enstone entwickeln. Deshalb erwarten wir in der kommenden Saison große Fortschritte”, so Abiteboul weiter.

„Wenn wir Platz fünf in der Konstrukteurswertung erreichen wollen, müssen wir regelmäßig in die Punkteränge fahren – das ist eine Herausforderung”, sagt Abiteboul. Mit Nico Hülkenberg stößt ein erfahrener und talentierter Pilot von Force India zum Renault Sport Formel 1-Team. Zweiter Mann im Renault Cockpit ist Jolyon Palmer, der eine gute Premierensaison in der Königsklasse gezeigt hat. „Beide Fahrer sollten sich gut ergänzen, und das Team wird davon profitieren”, so Abiteboul.

Neue Aerodynamikregeln für schnellere Rundenzeiten

Die Saison 2017 ist geprägt von grundlegenden Reglementänderungen, die die Formel 1 deutlich schneller machen sollen. So steigt die Breite der Autos von 1,80 Meter auf 2,0 Meter. Gleichzeitig werden Front- und Heckflügel größer. Der Frontflügel misst künftig 1,80 Meter statt 1,65 Meter in der Breite. Außerdem ragt die Spitze 20 Zentimeter über das vordere Ende der Endplatten hinaus. Daraus resultiert eine aggressive Pfeilform. Die Breite des Heckflügels wächst um 15 Zentimeter auf 95 Zentimeter. Der Flügel selbst sitzt 15 Zentimeter tiefer als bisher, die Endplatten werden in einem Winkel von 30 Grad angestellt. Auch ein zweites Heckflügelelement ist wieder erlaubt. Diese Maßnahmen sollen den Anpressdruck steigern und damit die Kurvengeschwindigkeiten erhöhen. Die Rundenzeiten werden hierdurch um voraussichtlich bis zu fünf Sekunden sinken, obwohl durch den erhöhten Luftwiderstand gleichzeitig der Topspeed auf Geraden zurückgeht.

Auch neue Luftleitflächen und ein Diffusor, der bereits 17,5 Zentimeter vor der Hinterachse beginnt und stärker ansteigt als bislang, steigern die Kurvenperformance der Formel 1-Boliden.

Breitere Reifen, mehr Entwicklungsfreiheit

Die Reifen werden ebenfalls um 25 Prozent breiter und erinnern optisch an die 1970er- und 1980er-Jahre. Durch das größere Format legt das Gewicht der Reifen und damit das Mindestgewicht der Fahrzeuge ebenfalls um 20 Kilogramm auf 722 Kilogramm zu. Wegen des höheren Luftwiderstands und der Gewichtszunahme steigt der Kraftstoffbedarf der Boliden. Deshalb dürfen die Fahrzeuge pro Rennen 105 Kilogramm Sprit statt wie bisher 100 Kilogramm mit sich führen. Weiterer wichtiger Aspekt: Auf Antriebsseite entfällt das sogenannte Token-System, das die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung einschränkte. Die Hersteller werden damit deutlich freier bei der Konzeption ihrer Antriebseinheiten.

„Die Änderungen sind so fundamental, dass sie in vielerlei Hinsicht einer Revolution gleichen”, sagt Bob Bell, Chief Technical Officer des Renault Sport Formel 1-Teams. Er ist zuversichtlich, was die Perspektiven der Renault Equipe für die kommende Saison betrifft: „Unsere Messungen zeigen, dass wir große Fortschritte gemacht haben”, so Bell.

Komplett neues Fahrzeug

Vom Vorgänger R.S.16, der auf den Formel 1-Rennwagen E22 und E23 des Ende Dezember 2015 übernommenen Lotus F1 Teams basierte, sind laut Bell keinerlei Komponenten geblieben. „Die Arbeit begann mit einem weißen Blatt Papier. Alles ist neu: Karosserie, Aufhängung, innere Teile”, so der Technikchef des Renault Teams. Auch das Kernstück des Autos, das Monocoque, unterscheidet sich signifikant vom Vorgänger, um eine ideale Integration der Antriebseinheit und der Kühlsysteme zu realisieren. Hierfür arbeiteten die Abteilungen in Viry-Châtillon und Enstone eng zusammen, was beim Auto des Vorjahres nicht möglich war, wie Rémi Taffin, Engine Technical Director des Renault Sport Formel 1-Teams bestätigt: „Antrieb und Chassis passen jetzt zusammen und bilden kein Puzzle mehr wie beim R.S.16. Der R.S.17 ist viel homogener konstruiert.”

Die Antriebseinheit: leichter und stärker

Neben der Integration galt das besondere Augenmerk des Power-Unit-Teams der Gewichtsreduzierung der Antriebskomponenten sowie dem Gewinn zusätzlicher PS. Hierzu Taffin: „Letztes Jahr wollten wir den Abstand zur stärksten Power Unit im Feld dadurch halbieren, indem wir die zuverlässigste Antriebseinheit hatten. Wir sind überzeugt, dass uns das gelungen ist. 2017 wollen wir die verbliebene Lücke schließen.”

Neue Herausforderung für Energierückgewinnung

Das neue Aerodynamikreglement hat auch Auswirkungen auf die Energierückgewinnung. Mehr Downforce bedeutet höheren Luftwiderstand und damit längere Volllastphasen und einen höheren Energieverbrauch durch stärkeren Elektro-Boost auf den Geraden. Da der Topspeed zurückgeht, gleichzeitig aber die Kurvengeschwindigkeiten zunehmen, werden die Bremszonen kürzer, wodurch auch weniger Zeit zur Verfügung steht, neue Energie ins System einzuspeisen. „Wir begegnen dieser Entwicklung durch eine geänderte Balance zwischen den beiden Rückgewinnungssystemen”, erklärt Taffin. Hintergrund: Zusätzlich zur MGU-K (Motor Generator Unit - Kinetic), die die kinetische Energie, die beim Bremsen in Form von Reibungswärme entsteht, in elektrische Energie umwandelt, verfügen die Formel 1-Boliden über die MGU-H (Motor Generator Unit - Heat). Ihre Aufgabe besteht darin, aus der Abwärme der Auspuffgase elektrische Energie zu gewinnen.

Wie in der vergangenen Saison kommt im V6-Turbo des R.S.17 zur Steigerung der Effizienz außerdem die innovative Vorkammerzündung zum Einsatz. Sie erlaubt es den Ingenieuren, ein noch magereres Luft-Kraftstoffgemisch einzusetzen, ohne Leistungsverluste in Kauf zu nehmen.

Mit neuen Partnern in die Saison

BP und Castrol werden 2017 mit den Marken BP Ultimate und Castrol EDGE als offizielle Partner des Renault Sport Formel 1-Teams in Erscheinung treten. Letztmals arbeitete Renault mit den beiden Mineralölunternehmen während der Saison 1997 in der Königsklasse des Motorsports zusammen. Damals gewann Williams-Renault sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel.

 

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Renault zeigt in Brüssel aktualisierten Kangoo Z.E. und neuen Master Z.E.

  Zwei Renault Premieren auf der European Motor ShowRenault setzt seine Elektroauto-Offensive fort: Auf der European Motor Show in Brüssel (14. bis 22. Januar 2017) zeigt der französische Hersteller gleich zwei Neuheiten mit Batterieantrieb: den aktualisierten City-Lieferwagen Kangoo Z.E. und den komplett neu entwickelten Elektrotransporter Master Z.E. Der technisch gründlich überarbeitete Kangoo Z.E. ermöglicht dank neuem E-Motor und neuem Akku eine um über 50 Prozent auf 270 Kilometer gestiegene Reichweite1 . Damit weist das Renault Modell den größten Aktionsradius in der Klasse der rein elektrisch betriebenen leichten Nutzfahrzeuge auf. Der Master Z.E. im Segment der großen Transporter bietet je nach Aufbau bis zu 1.400 Kilogramm Zuladung und 200 Kilometer Reichweite. Mit den beiden Neuerscheinungen untermauert Renault seine Position als führender Anbieter von Elektrofahrzeugen. Marktstart für den Kangoo Z.E. ist Mitte 2017. Der Master Z.E. ist voraussichtlich ab Ende 2017 verfügbar.

Renault bietet auch den aktualisierten Kangoo Z.E. in zwei Längenvarianten an: als 4,28 Meter langen Kangoo Z.E. und als 4,66 Meter langen Kangoo Maxi Z.E. Das neue Antriebspaket des Elektrolieferwagens erhöht die Reichweite im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) um 100 Kilometer. Kernstück ist eine neue Lithium-Ionen-Batterie mit 33 kWh Kapazität. Trotz der Kapazitätssteigerung um 11 kWh benötigt der neue, von Renault und LG Chem gemeinsam entwickelte Z.E.33-Akku nicht mehr Platz als sein Vorgänger. Die Anzahl der Module bleibt unverändert. Renault erreicht den Kapazitätsanstieg vor allem durch den Einsatz neuer Reaktionssubstanzen in den Zellen, woraus sich eine höhere Energiedichte ohne Einbußen bei Sicherheit und Zuverlässigkeit ergibt.

Hocheffizienter Elektromotor aus eigener Entwicklung

Ebenfalls neu ist der Elektromotor für den Kangoo Z.E. Das hocheffiziente R60-Aggregat basiert auf dem E-Motor der kompakten Elektrolimousine ZOE und entwickelt 44 kW/60 PS. Bei dem Aggregat handelt es sich um eine komplette Eigenentwicklung von Renault. Der französische Automobilhersteller fertigt den innovativen Motor im Werk Cléon. Der Standort im Norden Frankreichs verfügt über ein ausgeprägtes Knowhow im Bau von hochwertigen Antriebsstrang-Modulen.

Als weiteres Novum erhält der Kangoo Z.E. ein neues Ladesystem, das es erlaubt, den Lieferwagen an einer Wall-Box mit 230 Volt Wechselspannung in rund sechs Stunden auf die komplette Ladekapazität „aufzutanken”. So können Fahrzeugbesitzer ihren Kangoo Z.E. über Nacht bequem und preisgünstig mit Energie versorgen. Bei moderaten Temperaturen lässt sich – beispielsweise in der Mittagspause – in nur einer Stunde Strom für 35 Kilometer Fahrstrecke speichern. Auf diese Weise bleibt der Kangoo Z.E. während des ganzen Tages einsatzbereit und kann zwei Lieferzyklen absolvieren.

Renault stattet den Kangoo Z.E. serienmäßig mit einem Ladekabel aus, das gleichermaßen für die Wall-Box und öffentliche Ladepunkte geeignet ist. Zusätzlich ist ein Kabel verfügbar, mit dem sich das Elektrofahrzeug in Ausnahmefällen an reguläre 230-Volt-Haushaltssteckdosen anschließen lässt.

Klimatisierung per Wärmepumpe spart Energie

Zur hohen Energieeffizienz und damit zur gesteigerten Reichweite des Kangoo Z.E. trägt auch die mit der Klimaanlage verbundene Wärmepumpe bei, eine Neuheit für batterieelektrische Nutzfahrzeuge. Da sie anders als konventionelle elektrische Widerstandsheizungen einen Großteil der Energie zum Heizen nicht mehr aus der Batterie, sondern aus der Umgebungsluft bezieht, benötigt das System deutlich weniger Energie.

Um Energie zu sparen und noch mehr Reichweite zu gewinnen, verfügt das Klimatisierungssystem außerdem über die Vorschaltfunktion. Solange das Fahrzeug an der Ladestation angeschlossen ist, wird hierfür ausschließlich Strom aus dem Netz genutzt. So hat der Elektrolieferwagen bereits beim Einsteigen eine angenehme Innenraumtemperatur. Der Fahrer kann die Vorklimatisierung mit Hilfe von Lenkradtasten oder per Smartphone vorprogrammieren.

Für Märkte mit besonders kaltem Klima bietet Renault darüber hinaus eine Zusatzheizung an, die mit Dieselkraftstoff betrieben wird und so auch im Winter eine optimale Reichweite sicherstellt.

Neue vernetzte Services für mehr Flexibilität

Mit neuen vernetzten Services steigert Renault die Flexibiltät des Kangoo Z.E. weiter. Hierzu zählt „Z.E. Trip”. Der Dienst erlaubt es, mit dem in das Onboard-Infotainmentsystem R-LINK integrierten Navigationssystem öffentliche Ladepunkte zu lokalisieren und anzusteuern. Z.E.Trip zeigt die Verfügbarkeit jeder Lademöglichkeit in Echtzeit an und gibt Auskunft darüber, ob diese für das Fahrzeug geeignet ist.

Zusätzlich erleichtert Renault den Nutzern des Kangoo Z.E. mit dem Service „Z.E. Pass” den Zugang zu öffentlichen Ladestationen in ganz Deutschland. Z.E. Pass besteht aus einer App und einer RFID-Chipkarte (Radio Frequency Identification). Mit ihrer Hilfe lässt sich aktuell an den meisten öffentlichen Ladepunkten in Europe bargeldlos und höchst komfortabel Strom „tanken”. Eine vorherige Registrierung bei den einzelnen Ladestationsbetreibern ist hierfür nicht nötig.

Zusätzlich bleibt für den Kangoo Z.E. der vernetzte Service „My Z.E. Inter@ctive” verfügbar, der es ermöglicht, die Batterieladung und die Vorklimatisierung des Innenraums aus der Ferne per PC oder Smartphone zu programmieren und zu steuern. Außerdem lässt sich die aktuelle Restreichweite und verbleibende Ladedauer des Elektrotransporters abfragen.

Hinzu kommt „My Z.E. Connect”, um den aktuellen Ladezustand der Batterie jederzeit über PC, Smartphone oder Mobiltelefon abzufragen. Das Leistungspaket beinhaltet außerdem die Möglichkeit, sich bei schwachem Ladestand per E-Mail oder SMS benachrichtigen zu lassen.

Fertigung am Standort Maubeuge

Renault fertigt den Kangoo Z.E. im Werk MCA (Maubeuge Construction Automobile) im nordfranzösischen Maubeuge. Der Standort verfügt über alle Einrichtungen für eine komplette Automobilfertigung: Presswerk, Karosseriemontage, Lackiererei und Endmontage. Das Werk beschäftigt insgesamt 2.200 Personen und erstreckt sich über 84 Hektar, wovon 23 Hektar überbaut sind. 2015 verließen insgesamt 151.064 Fahrzeuge die Fertigung in Maubeuge.

Neben dem Kangoo und seiner Nutzfahrzeugvariante Kangoo Rapid, die hier seit 2007 gebaut werden, entstehen bei MCA seit 2011 der Kangoo Z.E. sowie als Gemeinschaftsprojekt der Renault-Nissan Allianz und Daimler seit 2012 der Mercedes Citan. Der Standort Maubeuge ist ausgezeichnet mit den Zertifikaten ISO 14001 für Umweltmanagement und ISO 9001 für Qualitätsmanagement. Zusätzlich verfügt er über das Zertifikat „Highly Protected Risk” (HPR) für erfolgreich umgesetzte Maßnahmen im Bereich Risikoprävention.

Zwei Renault Premieren auf der European Motor ShowStandort mit ausgeprägter Flexibilität

Das Werk Maubeuge zeichnet sich durch seine hohe Fertigungsflexibilität und -qualität aus. Alle vier Modellfamilien entstehen auf derselben Produktionslinie. Sie unterscheiden sich nicht nur beim Antriebsstrang, sondern auch in der Länge. So sind Kangoo Pkw und Kangoo Z.E. in Längenvarianten mit 4,28 und 4,66 Metern verfügbar und der Kangoo Rapid in den Abmessungen 3,89 Meter, 4,28 Meter und 4,66 Meter. Zusätzlich befindet sich auf dem Werksgelände eine Montagestätte der Unternehmenstochter Renault Tech, die auf den maßgeschneiderten Um- und Ausbau von Fahrzeugen für Flotten, Handwerker und Gewerbetreibende spezialisiert ist.

Renault-Nissan Produktionssystem sorgt für hohe Qualität

Die Fertigung am Standort ist nach dem Produktionssystem der Renault-Nissan Allianz straff organisiert. Genau festgelegte Fertigungsschritte sind dabei unerlässliche Voraussetzung für eine gleichbleibend hohe Qualität. Zentrale Bedeutung im Renault Produktionssystem nimmt deshalb das gründliche Training der Fertigungsteams ein.

Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht darin, Probleme bereits zu lösen, bevor sie die Fertigung beeinträchtigen können. So werden Bauteile in einer exakten Reihenfolge und Anordnung an die Linie geliefert. Die Folge: Der Mitarbeiter kann sie nicht verwechseln oder falsch montieren. Auch unnötige Handgriffe oder unnatürliche Haltungen, die ermüden oder zu Fehlgriffen führen können, werden konsequent vermieden. Die Arbeitsplätze sind ergonomisch auf die Bedienmannschaften zugeschnitten. Bei statischen Kontrollen am Ende des Produktionsbands werden an jedem Fahrzeug alle Basisfunktionen geprüft. Zusätzlich absolviert jedes Automobil eine normierte Abnahmefahrt auf der werkseigenen Versuchsstrecke.

Seit Einführung dieser Maßnahmen verringerte sich die Zahl der Defekte an Fahrzeugen aus Maubeuge, die vom Qualitätsteam des Standorts und den Kunden wahrgenommen wurden, deutlich.

Das Werk Maubeuge wurde 1971 von der Société des Usines Chausson gegründet. 1978 wechselte es in den Besitz von Renault. 1993 beschloss der Hersteller, den Kombivan Kangoo hier exklusiv herzustellen. Mit seinen 2.200 Mitarbeitern ist MCA der größte private Arbeitgeber in der Region Sambre-Avesnois.

Master Z.E.: Neuer Fullsize-Transporter mit Elektroantrieb

Mit dem neuen Master Z.E. weitet Renault seine Elektrofahrzeug-Offensive erstmals in die Klasse der großen Transporter aus. Die technische Basis bildet der Master mit Verbrennungsmotor in der Klasse von 2,8 bis 4,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, von dem Renault seit dem Debüt der aktuellen Baureihe Ende 2011 über 475.000 Exemplare verkauft hat. Die batterieelektrische Variante des erfolgreichen Transporters zielt vor allem auf den innerstädtischen Lieferverkehr direkt zum Kunden („letzte Meile”). Als weitere potenzielle Kunden sieht Renault Gemeindeverwaltungen in Großstädten.

Der Master Z.E. hat wie die jüngste Evolutionsstufe des Kangoo Z.E. die neue Z.E.33-Batterie an Bord. Der flache Stromspeicher befindet sich in Unterflurbauweise unter dem Frachtraumboden, so dass der Laderaum uneingeschränkt zur Verfügung steht. Die Batterie liefert Energie für den Elektromotor R75 mit 57 kW/76 PS, der ebenso wie das Aggregat des Kangoo Z.E. vom Antrieb des Renault ZOE abgeleitet ist. Das am Standort Cléon gebaute E-Aggregat ermöglicht im Master Z.E. Höchstgeschwindigkeiten zwischen 80 und 115 km/h je nach Bedarf des Kunden.

Die Reichweite des Master Z.E. liegt mit voll aufgeladener Batterie im Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ bei 200 Kilometern. Diese Distanz liegt deutlich über dem Mobilitätsbedarf der meisten Kunden. Untersuchungen zeigen, dass in Europa 87 Prozent aller täglich per Auto zurückgelegten Strecken weniger als 60 Kilometer betragen. Die Ladezeit an einer Wall-Box mit 230 Volt Wechselspannung beläuft sich auf rund sechs Stunden.

Vielseitigkeit ab Werk

Renault bietet die Transporterversion des Master Z.E. als Kastenwagen in drei Längen und zwei Höhen an: als Modell L1H1 mit 5,05 Meter Länge und 1,7 Meter Laderaumhöhe, als Variante L2H2 mit 5,55 Meter Länge und 1,89 Meter Laderaumhöhe sowie in der Ausführung L3 H2 mit 6,2 Meter Länge und 1,89 Meter Laderaumhöhe. Hinzu kommt als vierte Variante das Plattformfahrgestell.

Je nach Länge und Laderaumhöhe bietet der Master Z.E. Kastenwagen zwischen 8,0 und 13 Kubikmeter Ladevolumen. Dies entspricht den Maßen der Ausführungen mit Dieselaggregat. Die Zuladung beträgt zwischen 1.000 und 1.300 Kilogramm. Damit erfüllt der Master Z.E. die Anforderungen der meisten Kunden im innerstädtischen Lieferverkehr. Noch mehr Laderaum und Nutzlast bietet mit 22 Kubikmetern und 1.400 Kilogramm das Plattformfahrgestell mit Kofferaufbau. Ebenfalls praktisch: Die Ladekante des Kastenwagens ist mit 55,7 Zentimetern eine der niedrigsten im Segment. Zusammen mit den hinteren Doppelflügeltüren, die bis 270 Grad öffnen, erleichtert dies das Be- und Entladen des Master Z.E.

Intelligente Detaillösungen erleichtern Arbeitsalltag

Zusätzlich besticht der Master Z.E. durch intelligente Detaillösungen. Hierzu zählt der Weitwinkel-Rückspiegel, der dem Fahrer hilft, rechtzeitig andere Fahrzeuge, Hindernisse oder Personen im toten Winkel zu entdecken. Außerdem offeriert Renault für das Modell eine Weitwinkel-Rückfahrkamera, die das Geschehen hinter dem Fahrzeug zeigt. Das gestochen scharfe Bild erscheint in der Sonnenblende auf der Beifahrerseite und erleichtert das Manövrieren auch unter engsten Platzverhältnissen. Darüber hinaus ist für den Elektrotransporter die akustische Einparkhilfe hinten erhältlich.

Zahlreiche Details verwandeln den Master Z.E. in ein modernes Büro auf Rädern mit einer Fülle von Ablagemöglichkeiten. Außerdem wird Renault des Touchscreen-Infotainmentsystem Renault R-LINK, die Vorschaltfunktion für die Innenraumklimatisierung und eine Funktion zur Geschwindigkeitslimitierung für Flottenbetreiber anbieten. Dieses wird es Fuhrparkmanagern ermöglichen, durch ein elektronisches Tempolimit den Energieverbrauch zu senken und die Reichweite zu steigern.

Renault: Nummer eins bei Elektrofahrzeugen

Mit insgesamt 3.900 Zulassungen legten die Renault Verkäufe von Elektrofahrzeugen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um rund 57 Prozent zu. Der Renault Marktanteil bei den Elektrofahrzeugen betrug per Ende November 26,8 Prozent – damit ist jedes vierte neu zugelassene E-Fahrzeug in Deutschland ein Renault. Renault bleibt auf dem deutschen Markt mit klarem Vorsprung die Nummer eins bei den Elektrofahrzeugen. Deutschlands bestverkauftes Elektromodell ist der Renault ZOE mit 2.800 Neuzulassungen.

Die Renault Neuzulassungen bei den leichten Nutzfahrzeugen stiegen 2016 in Deutschland um 9,5 Prozent auf die neue Rekordmarke von 21.300 Fahrzeugen (2015: 19.500 Einheiten). Mit einem Marktanteil von 8,1 Prozent liegt die Marke auf dem deutschen Markt in der Nutzfahrzeugklasse als stärkster Importeur auf Rang vier unter allen Anbietern. Alle Renault Nutzfahrzeug-Modelle verkauften sich besser als im Vorjahr. Der Master erreichte 8.600 Einheiten, der Trafic 6.300 Zulassungen und der Kangoo Rapid 5.500 Einheiten.

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