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Grand-Prix-Sieger und Weltrekordler

Grand-Prix-Sieger und WeltrekordlerGanz im Zeichen der ruhmreichen Motorsporttradition steht der Auftritt von Renault bei den Classic Days auf Schloss Dyck vom 5. bis 7. August. Der französische Automobilhersteller ist bei Deutschlands größtem Klassiker- und Motorfestival mit vier Renn- und Rekordwagen der Vorkriegszeit präsent. Neben dem Typ AK, der 1906 den ersten Grand Prix der Geschichte gewonnen hat, ist auch das kleinere Schwestermodell „Agatha” von 1907 zu sehen, das für Rennen in den Vereinigten Staaten aufgelegt wurde. Außerdem zeigt Renault die beiden Rekordwagen 40 CV und Nervasport, mit denen das Unternehmen 1926 und 1934 mehrere Langstrecken-Geschwindigkeitsweltrekorde aufgestellt hat. Renault führt den Auftritt bei den Classic Days mit Unterstützung des Bundesverbandes der Deutschen Alpine und Renault Clubs (D’ARC) durch.

Fast genauso lange wie Renault existiert, gehen im Namen des Unternehmens Fahrzeuge bei Rallyes, Straßen- und Rundstreckenrennen an den Start. Insgesamt zwölf Konstrukteurs- und elf Fahrertitel in der Formel 1, sechs Siege bei der Rallye Monte Carlo sowie Triumphe bei der Rallye Paris-Dakar und den 24 Stunden von Le Mans zeugen von der großen Motorsporthistorie der Marke. Die ersten großen Rennerfolge von Renault datieren jedoch bereits aus der Frühzeit des Automobils: Einige wegweisende Konstruktionen dieser Pioniertage sind im Park von Schloss Dyck versammelt.

TYP AK: Gewinner beim ersten Grossen Preis der Geschichte

Der Typ AK schrieb 1906 Motorsportgeschichte: Er verhalf Renault am 27. Juni 1906 in Le Mans zum Sieg beim Großen Preis von Frankreich, dem ersten Grand Prix überhaupt und damit Vorläufer der heutigen Formel 1-Rennen. Für das Rennen über zwei Tage und 1.248 Kilometer bot Renault ein Fahrzeug auf, das technisch seiner Zeit in vielem voraus war. So setzte der Hersteller vor 110 Jahren als Neuheiten im Rennwagenbau auf abnehmbare Radfelgen und hydraulische Stoßdämpfer. Topmodern war auch die Kraftübertragung an die Hinterachse per Kardanwelle. Gängiger Stand der Technik war 1906 noch die Antriebskette. Mit exakt 12.986 Kubikzentimetern war der 66 kW/90 PS starke, aus zwei Blöcken bestehende Renault Vierzylinder volumenmäßig „nur” Mittelmaß im Grand-Prix-Teilnehmerfeld. Der Ungar Ferenc Szisz dominierte mit dem Typ AK dennoch den Grand Prix von Frankreich und überquerte nach 12:14.07 Stunden als Erster die Ziellinie – 32 Minuten vor dem Zweitplatzierten.

„Agatha”: kleine Schwester des Grand-Prix-Champions

Der Ruf des siegreichen Typ AK gelangte auch über den Atlantik. Der amerikanische Millionenerbe und Motorsportenthusiast William Kissam Vanderbilt, Initiator der Vanderbilt-Cup-Rennen, beauftragte deshalb 1907 Renault damit, ein Fahrzeug für vermögende Privatfahrer zu bauen. Der französische Hersteller willigte ein und stellte insgesamt elf Exemplare einer leicht verkleinerten Ausgabe des erfolgreichen Grand-Prix-Renners her. Statt des opulenten 13-Liter-Triebwerks verwendete Renault die 7,4-Liter-Maschine aus dem Serienmodell Typ AI, die in der Rennversion 31 kW/42 PS entwickelte. Vom Typ AK übernahm der Zweisitzer unter anderem den modernen Kardanantrieb. Eine offizielle Typenbezeichnung erhielt der Renault Rennwagen nie. Bereits in den 1930er-Jahren nahm er an den ersten historischen Rennen unter dem Namen „Agatha” teil. Der Ursprung des Namens ist nicht geklärt. Sechs Fahrzeuge haben bis heute überlebt. Das Exemplar bei den Classic Days gehört einem deutschen Sammler.

40 CV: Hubraumgigant auf Weltrekordjagd

Motiviert durch die Eröffnung zahlreicher Hochgeschwindigkeitsstrecken, verschrieben sich Renault und andere Hersteller in den 1920er-Jahren der Jagd nach Rekorden. Die passende Bühne hierfür war für den französischen Hersteller das 1924 eröffnete Autodrome de Linas-Montlhéry bei Paris. 1926 kam Renault mit einer eigens entwickelten Variante seines Spitzenmodells 40 CV an die Strecke. Den herkömmlichen Aufbau hatten die Ingenieure durch eine aerodynamisch verkleidete Monoposto-Karosserie ersetzt. Der Kühler befand sich aus Gründen der Windschlüpfrigkeit hinter dem mächtigen 9,1-Liter-Reihensechszylinder, der rund 103 kW/140 PS leistete. Die Auspuffanlage bestand aus sechs kurzen Rohrstummeln, die die Verbrennungsgeräusche nahezu ungefiltert an die Umgebung weiterleiteten.

Die Umbaumaßnahmen brachten den erwünschten Erfolg: Der gewichtsoptimierte Einsitzer legte in 24 Stunden die Weltrekorddistanz von 4.167,78 Kilometern mit einem Stundenmittel von 173,649 km/h zurück. Die 50-Meilen-Distanz bewältigte der 40 CV mit der Durchschnittsgeschwindigkeit von 190,013 km/h. Bei dem Ausstellungsfahrzeug auf Schloss Dyck handelt es sich um eine originalgetreue Replik aus den 1970er-Jahren.

Nervasport: Vorbild Rennflugzeug

Die 1930er-Jahre standen bei Renault ganz im Zeichen der prestigeträchtigen Modelle Nervasport und Nervastella mit Reihenachtzylinder. Mit einem speziell präparierten Nervasport kehrte das Unternehmen 1934 für neue Rekordfahrten auf das Hochgeschwindigkeitsoval von Montlhéry zurück. Das hierfür konstruierte Fahrzeug baute auf einem Serienchassis auf. Auch sein 79 kW/108 PS starker 4,8-Liter-Motor stammte direkt aus der Serienproduktion. Darüber stülpte Renault wie acht Jahre zuvor beim 40 CV eine windschlüpfrige Einsitzer-Karosserie. Für das Design engagierte der Hersteller extra einen Spezialisten für Rennflugzeuge.

Der Aufwand lohnte auch diesmal: In 48 Stunden, nur unterbrochen zum Fahrerwechsel und zum Tanken, legte der Nervasport 8.037 Kilometer in der neuen Weltrekord-Geschwindigkeit von 167,455 km/h zurück. Der gemessene Topspeed übertraf die 200-km/h-Marke. Insgesamt erzielte der Nervasport bei dem zweitägigen Marathon neun internationale Rekorde und drei Weltrekorde.

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Renault Sport Formel 1 Team ohne Glück in Hockenheim

  Renault Sport Formel 1 Team ohne Glück in HockenheimDas Renault Sport Formel 1 Team hat einen schwierigen Grand Prix von Deutschland erlebt. Kevin Magnussen konnte sich zu Beginn des Rennens zunächst nach vorne kämpfen, bis sich die Dreistoppstrategie seiner Kontrahenten als überlegen herausstellte. Der Däne erreichte Platz 16. Sein Teamkollege Jolyon Palmer nahm das Rennen von Rang 14 auf und erwischte einen guten Start, musste aber bereits nach der ersten Runde die Reifen wechseln lassen. Der Brite landete auf Rang 19.

Magnussen war als 16. auf einem neuen Satz der superweichen Slicks gestartet, die er auch bei seinem ersten Boxenstopp in Runde elf aufziehen ließ. In Runde 32 wechselte er auf die mittelweichen Reifen von Pirelli.

Palmer nahm das Rennen ebenfalls auf einem neuen Satz der superweichen Pneus auf. Nach der ersten Runde erhielt er neue mittelweiche Slicks, in den Runden 25 und 45 folgten jeweils bereits gebrauchte Reifen der superweichen, rot markierten Mischung.

Kevin Magnussen (#20), Renault R.S.16-01. Startplatz: 16. Endplatzierung: 16.

„Wir haben uns vor dem Start auf eine Zweistoppstrategie festgelegt, denn alle Daten deuteten darauf hin, dass sie die beste Lösung ist. Im Rennen mussten wir lernen, dass sich dreifaches Reifenwechseln für unsere Kontrahenten besser auszahlte. Diese Lektion haben wir jetzt gelernt. Auf den mittelweichen Slicks waren wir zu langsam, die superweichen nutzten sich zu schnell ab.”

Jolyon Palmer (#30), Renault R.S.16-04. Startplatz: 14. Endplatzierung: 19.

„Nach einem guten Start war ich meines Erachtens schon Zehnter, beim Anbremsen von Kurve zwei blockierten aber die Vorderreifen massiv. Dabei haben sich Bremsplatten in die Lauffläche geschliffen und so starke Vibrationen erzeugt, dass ich fast nichts mehr sehen konnte. Beim Versuch, einen der McLaren hinter mir zu halten, habe ich in der Spitzkehre einen Williams touchiert und mir dabei den Frontflügel demoliert. Er wurde beim zweiten Boxenstopp getauscht. Danach konnte ich nicht mehr viel ausrichten.”

Fred Vasseur (Renndirektor Renault Sport Formel 1):

„Auch wenn wir heute nicht das gewünschte Ergebnis erzielt haben, so können wir doch auch Positives aus diesem Wochenende mitnehmen. Wir haben im Qualifying mit Jolyon Palmer das zweite Drittel erreicht und konnten im Rennen auf Augenhöhe mit den Haas und Toro Rosso kämpfen – das war in vorherigen Rennen noch nicht so. Unsere Fahrer haben heute hart gearbeitet. Nach einem starken Start ruinierte sich Jolyon aber seinen ersten Reifensatz beim Anbremsen, danach konnte er seine Performance aus dem Qualifying nicht mehr abrufen. Die Zweistoppstrategie von Kevin Magnussen hat sich nicht ausgezahlt, gerade im letzten Renndrittel waren unsere Gegner stärker unterwegs als erwartet.”

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Kaibach feiert ersten Sieg nach knappstem Ziel der Cup-Geschichte

Kaibach feiert ersten Sieg nach knappstem Ziel der Cup-Geschichte0,006 Sekunden entschieden den Siegeskampf im zweiten Lauf zum Renault Clio Cup Central Europe am Red Bull Ring, den Sandro Kaibach (Steibel Motorsport) und Andreas Stucki (Stucki Motorsport) rundenlang mit beispielhafter Fairness führten. Für beide ging es um ihren ersten Karrieresieg. Seite an Seite kreuzten beide Clio die Ziellinie, mit minimalem Vorteil für Sandro Kaibach. René Leutenegger (No Name Fighter) sorgte mit Rang drei für den ersten Podesterfolg des neuformierten Schweizer Teams. Simon Reicher (Certainty Racing Team) glänzte bei seinem Heimspiel mit Rang fünf. Tabellenführer Dino Calcum (Stucki Motorsport) wurde nach zwei Durchfahrtstrafen Elfter.
 
Von der Pole Position übernahm Dino Calcum zunächst die Führung. Bei seiner ersten Durchfahrtstrafe, ausgesprochen wegen einer inkorrekten Position in seiner Startbox, überschritt der Vortages-Sieger das Tempolimit in der Boxengasse und musste folglich ein zweites Mal durch selbige fahren. Die Meisterschaft führt Calcum dennoch weiter an.

FEHLER BRINGT KAIBACH IN DIE FÄNGE VON STUCKI

Nachdem Calcum von der Spitze verschwand, übernahm Sandro Kaibach die Führung mit reichlich Vorsprung. Dahinter rang Andreas Stucki seinen Schweizer Landsmann, Roland Schmid (Valente Motorsport), im Kampf um Platz zwei nieder.

Dann rutschte Kaibach in der Kurve von der Bahn, die am Vortag schon Dino Calcum zum Verhängnis wurde. Plötzlich lag Stucki direkt hinter dem Führenden. Als auch Roland Schmid begann aufzuschließen, zwangen Kühlungsprobleme bei über 30 Grad Außentemperatur Schmids Motor in die Knie.

So kämpften Kaibach und Stucki zu zweit um den Sieg. Der Schweizer ging kurzzeitig in Führung. Der Konter von Kaibach kam aber sofort. Kaibachs Defensive hielt bis zur letzten Kurve, aus der Stucki mehr Schwung mitnahm und für den knappsten Zieleinlauf der Geschichte im Renault Clio Cup Central Europe sorgte. Das bis dato engste Finale gewann Pascal Eberle 2014 auf dem Slovakia Ring. Dino Calcum unterlag damals um 0,014 Sekunden.

Nach vier bisherigen Podiumsplätzen gelang Sandro Kaibach nun der erste Sprung auf das höchste Podest. Dies geschah ausgerechnet auf der Strecke, auf der er im vergangenen Jahr seine Automobil-Rennkarriere begann und sein erstes Rennen im Clio Cup Central Europe fuhr.

NO NAME FIGHTER MIT BESTER TEAMLEISTUNG

René Leutenegger (No Name Fighter) kämpfte sich in der Anfangsphase auf Platz vier nach vorne. Durch den Ausfall von Roland Schmid rückte der Schweizer nach. Damit gelang Leutenegger, wie schon 2015, ein Podiumserfolg am Red Bull Ring. Es war das erste Podest für das Team No Name Fighter, das Leutenegger mit seinem Landsmann Daniel Nyffeler für diese Saison aufgebaut hat. Nyffeler kam auf Rang vier ins Ziel. Für die Teamwertung nahm No Name Fighter damit die höchste Punkteausbeute aller Mannschafen mit.

Weniger Glück hatte der Zweite aus Lauf eins, Tomáš Pekař (Carpek Service). Der Tscheche wurde von Kris Heidorn (Seyffahrt Motorsport) ins Kiesbett geschickt. Pekař wurde noch Achter. Heidorn musste aufgeben.

SIMON REICHER ZU HAUSE MIT BESTEM ERGEBNIS

Der einzige Lokalmatador im Feld, Simon Reicher (Certainty Racing Team), beendete sein blitzsauberes Heimrennen auf Platz fünf. Damit fuhr der 16-jährige Österreicher das bisher beste Ergebnis in seinem Premierenjahr ein, unter den Augen von geladenen Verwandten, Freunden und Unterstützern.
Mit Rang sechs setzte sich auch Gabriela Jílková (Carpek Service) in Szene. Die Tschechin realisierte das beste Ergebnis einer Frau in der Geschichte des Clio Cup Central Europe.

NÄCHSTER HALT VERBINDET RENNENFAHREN UND STRANDURLAUB

In vier Wochen,  vom 19. bis 21. August, startet der Renault Clio Cup Central Europe auf dem Nordseekurs von Zandvoort. Auch die Rennen neun und zehn werden live auf www.renault-sport.de übertragen.

FAHRERSTIMMEN

Sandro Kaibach (Steibel Motorsport): “Ich bin erleichtert. Es ist schon besonders, da zu gewinnen, wo man vor einem Jahr die Karriere gestartet hat. In der Auslaufrunde wusste ich nicht einmal, wer gewonnen hat. Es war so knapp. Meine Spur war verstellt, weil ich beim Zurückkommen auf die Strecke nach meinem Ausrutscher einen Kerb hart getroffen habe. Das hat es sehr schwierig gemacht, vor allem in den Kurven. Als wir nebeneinander aus der letzten Kurve kamen, habe ich einfach nur das Gas durchgetreten und gehofft, dass es reicht.“

Andreas Stucki (Stucki Motorsport): “Ich bin natürlich etwas enttäuscht. Man will unbedingt gewinnen, wenn man so nah vor seinem ersten Sieg steht. Wer weiß, wann die Chance nochmal kommt. In den letzten Kurven war ich schneller als Sandro. Aber da kann man sich nur danebensetzen, wenn der Gegner mitspielt. Ich weiß nicht, was ich noch hätte tun können. Deswegen kann ich mit Platz zwei trotzdem ganz gut leben.“

René Leutenegger (No Name Fighter): “Die Pace war heute nicht so gut. Wahrscheinlich war es einfach zu heiß. Wir mussten sehr auf die Motorkühlung achten. Als ich Vierter war, wollte ich diesen Platz eigentlich nur nach Hause bringen. Aber Sandros Ausrutscher hat mich nochmal motiviert. Dann habe ich durch Rolands Pech profitiert. Wie letztes Jahr stehe ich wieder auf dem Podium. Diese Strecke hier gefällt mir einfach gut.“

 

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Neuer Renault Twingo GT feiert Premiere

Neuer Renault Twingo GT feiert PremierePublikumspremiere für den Twingo GT: Das neue Spitzenmodell der Baureihe hat auf dem Goodwood Festival of Speed seinen ersten Auftritt in der Öffentlichkeit absolviert. Das agile City Car kennzeichnen ein 110 PS starker Turbobenziner und der markante sportliche Look mit 17-Zoll-Rädern, doppelten Auspuffendrohren und tiefergelegtem Aufbau. Seine Ansaugluft bezieht das ENERGY-Triebwerk durch einen zusätzlichen Lufteinlass an der linken Seite. Der Twingo GT entstand in enger Kooperation mit den Motorsportspezialisten von Renault Sport.

„Für Renault Sport war es eine schöne Herausforderung, an einem Heckmotorfahrzeug mit seinem völlig anderen Handling zu arbeiten. Ich denke, wir haben diese Aufgabe hervorragend gelöst”, sagte Patrice Ratti, Managing Director von Renault Sport Cars, anlässlich der Premiere des Twingo GT. „Der Twingo GT ist ein sehr gut ausbalanciertes Fahrzeug, das viel Fahrspaß bietet und dessen Performance an den dynamischen Twingo R.S. der zweiten Modellgeneration erinnert”, so Ratti weiter.

Mehr Ansaugluft, mehr Leistung

Der seitliche Lufteinlass bietet zwei Vorteile: Er senkt die Temperatur der Ansaugluft um zwölf Prozent und steigert den Luftdurchsatz des aufgeladenen Dreizylinders um 23 Prozent. Um von der Extra-Luft zu profitieren, erhöhten die Entwickler die Rotationsgeschwindigkeit des Turboladers. Außerdem erhielt das Triebwerk eine neue Kraftstoffpumpe und eine neue Wasserpumpe, welche die Kühlung optimiert. Ergebnis: Der Dreizylinder mit lediglich 898 Kubikzentimeter Hubraum mobilisiert 110 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 170 Nm bereit. Den spritzigen Charakter des Twingo GT steigert ferner die an die sportliche Leistungsentfaltung angepasste Getriebeabstufung.

Weitere Modifikationen betreffen das Fahrwerk. Sie umfassen unter anderem neue Stoßdämpfer und einen Querstabilisator an der Vorderachse mit größerem Durchmesser. Außerdem senkten die Renault Sport Spezialisten den Aufbau um zwei Zentimeter ab, was nicht nur der Straßenlage zugutekommt, sondern auch der Optik: Die 17-Zoll-Räder füllen die Radhäuser nahezu komplett aus. Das neu kalibrierte Elektronische Stabilitätsprogramm greift später ein und erlaubt leichte Drifts in typischer Heckmotormanier, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.

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Renault Clio mit neuer Optik und weiteren Antriebsvarianten

Renault Clio mit neuer Optik und weiteren AntriebsvariantenMarkante Optik, erweiterte Antriebspalette und neue Komfortdetails: Renault aktualisiert den Clio. Der Bestseller der Marke – bis heute wurden weltweit rund 13 Millionen Einheiten verkauft – erhält unter anderem eine neu gestaltete Frontpartie, je nach Ausstattung mit Voll-LED-Scheinwerfern. Als neue Motorisierung ist der Turbodiesel ENERGY dCi 110 verfügbar. Weiteres Novum ist der Easy Park-Assistent, der den Clio nahezu autonom ein- und ausparkt. Mit dem R&Go System, das es ermöglicht, ein Smartphone via Bluetooth bequem mit Autoradio und Fahrzeug zu koppeln, erweitert Renault außerdem das Multimedia-Angebot. Erstmals bietet der französische Automobilhersteller das für die Innenraumakustik des Clio maßgeschneiderte Premium-Soundsystem von BOSE® an. Marktstart für den aktualisierten Clio ist im September 2016.

Kennzeichen der jüngsten Evolutionsstufe des Clio ist der Kühlergrill mit markanten Querstreben. Auch die Frontschürze präsentiert sich in neuem Look. Die vergrößerte Kühlluftöffnung flankieren zwei separate Felder, die je nach Ausstattung die Nebelscheinwerfer aufnehmen. In den gehobenen Versionen verfügt der Clio außerdem über Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht in Form eines asymmetrischen „C”. Zusätzlich hat Renault die Heckschürze des Clio neu gestaltet. Vier neue Karosserielackierungen sorgen ebenfalls für frische Optik: Intense-Rot, Titanium-Grau, Perlmutt-Weiß und Iron-Blau.

Auch das Interieur zeigt sich im neuen Look: Renault verwendet hier Materialien, die bislang den Modellen höherer Klassen vorbehalten waren. Unter anderem kommen durchgehend neue Polsterstoffe zum Einsatz. Besonderes Augenmerk der Entwickler galt außerdem der optischen und haptischen Qualität der gemaserten Kunststoffoberflächen. Die Chromzierteile an Cockpit und Türinnenverkleidungen zeichnen sich durch ein matteres Finish aus. Darauf abgestimmt sind die dezenten Interieurfarben.

Grosse Auswahl bei Motorisierungen

Als neuer Topdiesel ergänzt der ENERGY dCi 110 mit 6-Gang-Schaltgetriebe das Motorenangebot im Clio. Ebenfalls neu ist die manuelle 6-Gang-Schaltbox für den Spitzenbenziner ENERGY TCe 120, der bislang exklusiv mit dem Doppelkupplungsgetriebe EDC verfügbar war. Insgesamt sind für den Clio jetzt elf Motor-Getriebe-Kombinationen erhältlich. Damit zählt das Renault Modell zu den Fahrzeugen seiner Klasse mit der größten Antriebsvielfalt.

Drei Multimediasysteme stehen zur Wahl

Vorbildlich ist auch die Vielfalt in puncto Konnektivität. Die Kunden können zwischen drei Multimediasystemen wählen. Neben dem Media Nav Evolution und dem Renault R-LINK Evolution erhält der Clio erstmals das Audiosystem R&Go. Als Ergänzung zum Audiosystem können die Kunden die speziell für Renault entwickelte App Renault R&Go herunterladen, die ihr Smartphone mit dem Autoradio verbindet. Auf der Bedienoberfläche des Smartphones erscheinen daraufhin die Icons für vier Menüpunkte, die es ermöglichen, das Telefon mit einem ähnlichen Bedienkomfort wie ein integriertes Multimediasystem zu nutzen. Als weiteres Highlight steht das Premium-Soundsystem von BOSE zur Verfügung, das ein Klangerlebnis mit Konzertsaalqualität ermöglicht.

Auf der Liste der Komfortextras stehen je nach Ausstattung neben der Einparkhilfe hinten auch die Einparkhilfe vorne und die Rückfahrkamera. Für die gehobenen Ausführungen ist außerdem der Easy Park-Assistent erhältlich, der den Clio nahezu autonom ein- und ausparkt. Der Fahrer muss nur noch den Gang einlegen, Gas geben und bremsen.

Luxuriöser Komfort im Clio INITIALE PARIS

Topausstattung für den Clio ist die exklusive Version INITIALE PARIS. Sie bietet edle Materialien wie Nappaleder für die Polsterung der Sitze, den Lenkradkranz und den Schalthebelknauf und Alcantara für den Dachhimmel. Hinzu kommt eine umfangreiche Komfortausstattung. Diese umfasst unter anderem Rückfahrkamera, Easy Park-Assistent, BOSE Soundsystem und das Touchscreen-Infotainmentsystem Renault R-LINK Evolution mit Online-Anbindung. Äußere Kennzeichen des Clio INITIALE PARIS sind die Karosserielackierung in Taupe-Grau sowie Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Die Motorenpalette für die luxuriöse Topausstattung besteht aus den Benzinmotorisierungen ENERGY TCe 120 mit und ohne EDC sowie den Dieselaggregaten ENERGY dCi 90 EDC und ENERGY dCi 110.

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